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Enerige & Management > IT - Dena gründet Plattform Digitale Energiewelt
Bild: Fotolia.com, Dreaming Andy
IT:
Dena gründet Plattform Digitale Energiewelt
Mit der Digitalisierung der Energiewirtschaft sind viele Fragen verbunden. Diese will die Deutsche Energie-Agentur in einer neuen Plattform klären.
 
„Bei der Digitalisierung der Energiewelt gibt es ein Vakuum. Viele Fragestellungen sind noch ungeklärt. Eine strukturierte Beschreibung, worum es dabei eigentlich geht, findet nicht statt“, konstatierte dena-Chef Andreas Kuhlmann am 11. November bei einem Pressegespräch in Berlin. Diesem Manko will die dena mit einer neuen branchenübergreifenden Plattform „Digitale Energiewelt“ begegnen. Maßgebliche Unternehmen seien bereits interessiert daran teilzunehmen, so Kuhlmann. Die Industrie müsse branchenübergreifend einen Beitrag zur Digitalisierung der Energiewirtschaft leisten.

Es gehe um viel mehr als nur Smart Meter, betont der dena-Chef. Die Digitalisierung werde die Energiewirtschaft und angrenzende Branchen grundlegend verändern. Kuhlmann verweist darauf, dass das Bundeswirtschaftsministerium davon ausgeht, dass der Strommarkt die erste voll digitalisierte Branche der deutschen Volkswirtschaft sein wird. Gleichwohl findet er das vom Kabinett verabschiedete „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ gelungen. „Es ist ein guter Start für das Thema Smart Meter“, sagt Kuhlmann.

Mit der Plattform Digitale Energiewelt, die zu Beginn des kommenden Jahres starten soll, will die dena ein „erfolgreiches Agenda-Setting“ erreichen. Zusammen mit den Beteiligten sollen Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, die die Entwicklung der digitalen Energiewelt unterstützen. Für Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Fachöffentlichkeit und Medien sollen fortlaufend Informationen bereit gestellt werden. Die dena will zudem zusammen mit Projektpartnern beispielgebende „Show Cases“ der digitalen Energiewelt entwickeln und diese bekannt machen.

Die Plattform soll in Arbeitsgruppen organisiert werden, die sich Fachthemen wie Technologie sowie wirtschaftlichen und regulatorischen Fragen widmen. Ziel ist die Erarbeitung von Positionen und Analysen sowie die Durchführung von Pilotvorhaben. Als denkbare Themen dabei werden Smart Grids, Smart Mobility, sowie das Zusammenspiel von Assets und Daten genannt.

 
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Donnerstag, 12.11.2015, 09:20 Uhr