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Enerige & Management > Vertrieb - Direktvermarkter Gesy mit drei neuen Gesellschaftern
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Direktvermarkter Gesy mit drei neuen Gesellschaftern
Drei weitere Unternehmen aus der Windbranche sind neue Partner bei Green Energy Systems (Gesy) GmbH geworden.
 
Der Direktvermarkter Green Energy Systems GmbH (Gesy) hat seinen Gesellschafterkreis um drei weitere Unternehmen auf nunmehr 16 Partner erweitert. Wie schon seit der Aufbauphase im Jahr 2010 setzt Gesy, an der seit den Anfangstagen die Stadtwerke-Kooperation Trianel GmbH mit 24,9 % beteiligt ist, stark auf die Windenergie. Kein Wunder also, dass mit Enova Energiesysteme (Bunde in Ostfriesland), Boreas Energie (Dresden) und psm Nature Power Service & Management GmbH & Co. KG (Erkelenz) drei weitere etablierte Unternehmen aus der deutschen Windbranche zu Gesy gestoßen sind. Enova und Boreas gehören zu den bekannteren Projektentwicklern hierzulande, psm zählt zu den unabhängigen Service- und Wartungsdienstleister.
 
Dank der Neuzugänge dürfte Gesy seinen Vermarktungspool in den kommenden Wochen und Monaten weiter ausbauen. Zum Jahreswechsel verfügten Gesy und Trianel zusammen - beide Unternehmen hatten in den Vorjahren eine wenig überraschende Kooperation beim Handelsgeschäft vereinbart - nach eigenen Angaben über ein Portfolio von rund 4 000 MW. „Allein in den letzten zwölf Monaten haben wir unser Portfolio um rund 1 000 MW steigern können“, wird Stefan Sewckow, Bereichsleiter Trading & Origination bei der Trianel GmbH, in der gemeinsamen Presseerklärung zitiert.
 
Interessant an den neuen Gesy-Gesellschaftern ist die psm GmbH. Ende 2005 hatte die wpd-Gruppe aus Bremen, in Deutschland das führende Unternehmen bei der Projektierung von Windparks an Land und auf See, den Servicedienstleister zur Hälfte, später komplett übernommen. Wpd selbst hatte zusammen mit dem EWE-Konzern 2007 das Gemeinschaftsunternehmen WE2 GmbH gegründet, um Wind- und Solarstrom direkt zu vermarkten. Im Frühjahr 2014 hatten die Hanseaten von der Weser ihren 49-prozentigen Anteil an WE2 allerdings an EWE verkauft. Bedeutet die psm-Beteiligung an Gesy die Rückkehr von wpd ins Direktvermarktungsgeschäft? „Eindeutig nein“, sagt psm-Geschäftsführer Ian-Paul Grimble, „unser Engagement bei Gesy ist eine rein strategische Beteiligung, da wir davon ausgehen, dass sich noch viel bei der Direktvermarktung tun wird.“ Wpd werde, wie bereits auch schon in der Vergangenheit, den Strom seiner Windparks über mehrere Anbieter vermarkten lassen.

 
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Donnerstag, 21.01.2016, 16:18 Uhr