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Enerige & Management > Baden-Württemberg - E-Autos könnten tausende Stellen kosten
Bild: Martina Berg, Fotolia.com
BADEN-WÜRTTEMBERG:
E-Autos könnten tausende Stellen kosten
In Baden-Württemberg könnte die Autobranche wegen der Elektromobilität bis 2030 mit einem dramatischen Arbeitsstellenverlust konfrontiert werden.
 
In der baden-württembergischen Automobilbranche könnte es wegen der Elektromobilität bis 2030 zu einem Arbeitsplatzabbau in Höhe von 30 800 Stellen kommen. Das besagt eine neue Studie des baden-württembergischen Verkehrs- und des Wirtschaftsministeriums, in der zwei verschiedene Szenarien durchgespielt wurden.

Das Ministerium erklärt, die Elektromobilität sei notwendig, um die Emissionsreduktionsziele des Verkehrssektors für das Jahr 2030 zu erreichen. Insofern sei „möglichst frühzeitig ein höherer Elektrifizierungsgrad anzustreben“. Dabei sei jedoch zu erwarten, dass es zu „negativen Beschäftigungseffekten im baden-württembergischen Automobilcluster“ kommen wird.

Vorausgesetzt, die Branche behalte auch bei den alternativen Antriebstechnologien seine „weltweit führende Innovationsrolle“, sollten die Arbeitsplatzverluste, bezogen auf die gesamte Branche, jedoch nur moderat ausfallen, heißt es. Das Vergleichsszenario sieht hingegen die Schaffung von bis zu 8 900 neuen Arbeitsplätzen.

Der Anteil rein batterieelektrisch angetriebener Pkw an den Neuzulassungen des Jahres 2030 werde zwischen 15 und 51 % liegen. Wie hoch der Prozentsatz am Ende tatsächlich sein wird, hänge vor allem von externen Faktoren ab. Dazu zählen zum Beispiel die Entwicklung der Batteriekosten, die Ausweitung der Produktionskapazitäten und das Produktangebot für E-Fahrzeuge. Auch seien CO2-Grenzwerte oder die internationale Nachfrage zu berücksichtigen.

Insgesamt sei bei einem zunehmenden Markthochlauf der Elektromobilität mit sinkenden Kosten für E-Autos zu rechnen, so das Ministerium. Es prognostiziert, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor 2030 rund 1 000 Euro teurer sein werden als gleichwertige E-Pkw. Zum Vergleich nennt das Verkehrsministerium das Jahr 2015, in dem konventionell angetriebene Autos im Durchschnitt noch 10 000 Euro günstiger waren als Elektromobile. Als Gründe seien die steigende Komplexität und die steigenden Kosten für Effizienztechnologien sowie die zugleich sinkenden Batteriekosten zu nennen.

Die Studie „BW E-Mobil 2019“   wurde im Auftrag der Landesagentur E-Mobil BW GmbH unter Federführung des Instituts für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. gemeinsam mit der IMU-Institut GmbH und der Bridging IT GmbH erstellt.

 
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Montag, 18.03.2019, 16:29 Uhr