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Enerige & Management > Effizienz - Energieeffizienzprogramme für Bauen und Sanieren gut nachgefragt
Bild: Fotolia.com, Dario Sabljak
EFFIZIENZ:
Energieeffizienzprogramme für Bauen und Sanieren gut nachgefragt
Stark gestiegen Antragszahlen belegen laut BMWi, dass die Förderprogramme aus dem Klimapaket für erneuerbare Energien und Energieeffizienz im Gebäudesektor gut angenommen werden.
 
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gab am 7. April die Auswertung des ersten Quartals des Jahres 2020 bekannt. Danach stiegen die Antragszahlen für Förderungen für energieeffiziente Gebäude bei der KfW deutlich an. Im Zuge des Klimapakets der Bundesregierung wurden die Förderungen und steuerlichen Abschreibungen für Sanierungen und Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebereich erhöht. Eine Prämie soll zudem den Austausch alter Ölheizungen unterstützen. Diese Maßnahmen ermöglichen Investitionen in Milliardenhöhe in Deutschland, was auch helfe, die Folgen der Corona-Krise zu bewältigen, schreibt das BMWi.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte: „Mit der Umsetzung der Beschlüsse des Klimakabinetts in der Gebäudeförderung haben wir in Deutschland eine Investitionswelle ausgelöst, die ganz konkret im Handwerk vor Ort ankommt“. Es zeige sich zugleich, dass die Energiewende nicht nur klimafreundliche Technologien befördert, sondern auch Wertschöpfung und Beschäftigung vor Ort stärke.

Mehr Effizienzhäuser, weniger Ölheizungen

Die nach Vorgabe des Klimakabinetts verbesserten Konditionen in den Förderprogrammen für energieeffizientes Bauen und Sanieren (EBS-Programme) zahlten sich aus. Im Vergleich zum Vorjahr hätten sich die Förderzahlen im ersten Quartal 2020 deutlich gesteigert: Für die Errichtung oder den Ersterwerb eines Effizienzhauses wurden in den Monaten Januar bis März bereits 18.800 Anträge bei der KfW gestellt. Diese setze die Förderung im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums um. Auch für energieeffiziente Sanierungen, wie dem Einbau neuer Fenster der Dämmung einzelner Gebäudeteile oder Komplettsanierungen, seien schon über 26.500 Anträge im ersten Quartal gestellt worden.

Ingrid Hengster, Mitglied des KfW-Vorstandes erklärt: „Allein in den ersten drei Monaten des Jahres haben wir rund 110.000 energieeffiziente Wohneinheiten mit einem Zusagevolumen von rund 5 Mrd. EUR gefördert. Das sind alles wichtige Impulse, sowohl für den Klimaschutz als auch für den Arbeitsmarkt in Deutschland.“ Auch das novellierte Marktanreizprogramm für Wärme aus erneuerbaren Energien (MAP) sei ein großer Erfolg. Insgesamt 92.800 Förderanträge wurden allein im ersten Quartal 2020 in allen genannten Förderprogrammen gestellt, das sei deutlich mehr als im Vorjahr.

Seit der Verbesserung der Förderanreize im Januar 2020 seien Investitionen in klimafreundliche Heizungen stark gestiegen: Im ersten Quartal 2020 wurden 47.500 Förderanträge gestellt. Dies entspricht einer Steigerung von über 150 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insbesondere die neu eingeführte Austauschprämie für Ölheizungen werde fast bei der Hälfte der gestellten Anträge mit beantragt. Torsten Safarik, Präsident des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betont: „Wegen der Corona-Krise werden wir ganz besonders auf schnelle und unbürokratische Verfahren achten, denn jeder erfolgreiche Antrag bedeutet einen Auftrag für einen Handwerker vor Ort.“

 
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Dienstag, 07.04.2020, 17:10 Uhr