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Enerige & Management > Breitbandausbau - Enni geht schnelles Internet an
Bild: Fotolia/Gerhard Seybert
BREITBANDAUSBAU:
Enni geht schnelles Internet an
Vier Städte am Niederrhein haben sich zusammengeschlossen, um den Breitbandausbau voranzubringen. Noch im September sollen die Arbeiten beginnen.
 

Als eines der größten Infrastrukturprojekte in der Region bezeichnen die Bürgermeister von Moers, Neukirchen-Vluyn, Kamp-Lintfort und Rheinberg den städteübergreifenden Ausbau der Breitbandversorgung, der jetzt nach dreijähriger Planungsphase startet. Wie es in einer gemeinsamen Mitteilung heißt, werden die Bauarbeiten von der Telekom ausgeführt, die Koordination liegt beim Versorger und Infrastrukturdienstleister Enni mit Sitz in Moers.

Finanziert wird das Projekt mit Fördergeldern in Höhe von 29 Mio. Euro aus Bundes- und Landesmitteln. Das Geld, so sind die Bürgermeister überzeugt, werde den Wirtschaftsstandort ordentlich voranbringen. Dabei verweisen sie vor allem auf den Bedarf der Unternehmen an „industriefähigen Internetanschlüssen“ und die ständig komplexer werdenden Anforderungen an die Breitbandkapazitäten.

Dass Bedarf besteht, zeigt die Resonanz: Rund 2.000 förderfähige Adressen hatten die Kommunen nach eigenen Angaben angeschrieben. Mehr als drei Viertel haben sich bereits einen der kostenlosen Anschlüsse gesichert. Auch die zunehmende Homeoffice-Arbeit hat offenbar nochmals für einen Nachfrageschub gesorgt.

Bis März 2023 sollen die bisherigen weißen Flecken der vier Städte mit einem flächendeckenden Breitbandnetz mit Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit/s erschlossen werden. Dabei handelt es sich, wie ein Sprecher gegenüber E&M erklärte, um Randbereiche der Städte, die bisher nur mit Geschwindigkeiten von weniger als 30 MBit/s versorgt werden konnten.

Insgesamt profitieren rund 4.000 Haushalte, 300 Unternehmen und 66 Schulstandorte von dem Glasfaserausbau. Er erfolgt in neun fest definierten Abschnitten von Süden nach Norden. Den Anfang macht die Telekom im Moerser Süden. Im Herbst 2021 soll hier der erste Netzabschnitt in Betrieb gehen. Vorausgegangen war eine dreijährige Planungsphase.


 
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Montag, 14.09.2020, 12:17 Uhr