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Enerige & Management > Digitalisierung - Ernüchterung bei Digitalisierung hält Einzug
Bild: monsitj / Fotolia
DIGITALISIERUNG:
Ernüchterung bei Digitalisierung hält Einzug
Eine Studie des IT-Dienstleisters Prego sieht „Digitalen Realismus“ bei den Unternehmen der Energiewirtschaft einziehen.
 
Prego Services hat 40 Manager - zum Teil aus der obersten Führungsebene - befragt. Im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen scheint sich jetzt so etwas wie Ernüchterung in den Chefbüros breit zu machen, was die Digitalisierungsfähigkeit des eigenen Betriebs angeht.

Nach dieser Utility-4.0-Studie sehen sich die Energieunternehmen im Jahr 2018 deutlich schlechter gewappnet für die digitalen Herausforderungen als noch im vergangenen Jahr. So glauben nur 48 % der Studienteilnehmer, dass ihr Unternehmen von der Struktur her für die Digitalisierung gut aufgestellt ist. Im vergangenen Jahr waren es noch 70 %.

Interessante Werte gibt es auch, wenn es um die Akzeptanz der Digitalisierung in der Firma geht: Fast 35 % bewerten sie eher negativ, bei der Kundenwahrnehmung gehen die Zahlen sogar über 60 % hinaus.

Nur 38 % sahen sich hinsichtlich der Kundenwahrnehmung bei der Digitalisierung im positiven Bereich. 2017 waren es hier noch 47 %. Als bestes Mittel zur Kundenbindung sehen die Befragten E-Business-Portale, die es erlauben, jederzeit mit dem Energieversorger zu kommunizieren.

Als wichtigsten Erfolgsfaktor bei der Digitalisierung nennen die Manager das Aufsetzen einer Strategie (71 %), danach folgen Aus- und Weiterbildungskonzepte für die Mitarbeiter (61 %), als dritter Faktor wird eine Analyse der aktuellen Bedingungen gesehen (57 %).

Als größte Hindernisse auf dem Weg zum digitalen Erfolg werden ausgemacht: Fehlende Zeit und mangelhafte Personalausstattung (67 %), fehlendes Know-how und veraltete IT-Strukturen (je 30 %).

„Die Energieunternehmen sehen ihre Digitalisierungsfähigkeit deutlich kritischer als noch vor einem Jahr und machen sich größere Sorgen um ihr Image bei den Kunden“, kommentiert Prego-Geschäftsführer Andreas Tzschoppe-Kölling die neue Studie. Die Antwort könne nur sein, den Kunden verstärkt digitalen Service und digitale Geschäftsmodelle anzubieten. Dass man dazu gewillt sei, gehe aus den Ergebnissen jedenfalls hervor.

Auch mit der Cybersicherheit beschäftigt sich die Studie. Danach sind zum Beispiel mehr als 81 % der Befragten der Ansicht, dass die Systeme in ihrem Unternehmen fortlaufend überwacht und ausgewertet werden, was Attacken betrifft. Diese Ergebnisse, so heißt es, stellten nicht die wahre Sicherheitslage dar. Viele Führungskräfte würden sich hier auf der sicheren Seite sehen, was aber nicht der Realität entspreche. Die Erklärung dazu: Man gebe es eben ungern zu, dass man über den Umfang der Bedrohungslage nicht tiefergehend informiert ist.
 
Prego-Services entwickelt und betreibt an den Standorten Saarbrücken und Ludwigshafen IT- und Businesslösungen für mittelständische Unternehmen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Branchen Energiewirtschaft, öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen. Die Firma beschäftigt 500 Mitarbeiter.

 
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Dienstag, 30.10.2018, 14:41 Uhr