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Enerige & Management > Regenerative - Erstmals dominiert grüner Strom in Europa
Bild: Jonas Rosenberger
REGENERATIVE:
Erstmals dominiert grüner Strom in Europa
Im ersten Halbjahr 2020 war der Anteil der erneuerbaren Energien in Europa erstmals größer als der fossiler Energieträger. Das teilte der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) mit.
 
Laut Ember, einem britischen Think Tank zur Energiewende, lagen die erneuerbaren Energien mit einem europaweiten Anteil von 40 % am Strommix im ersten Halbjahr 2020 erstmals deutlich vor dem fossil erzeugten Anteil.

„Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer 100 Prozent von erneuerbaren Energien getragenen europaweiten Energiewende“, kommentierte Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). „Wir dürfen uns aber nicht darauf ausruhen, sondern es nur als einen weiteren Schritt für ein perspektivisch emissionsfreies Europa betrachten“, ergänzte sie.

Die Veränderungen am Strommarkt sind auch auf einen Nachfragerückgang in der Corona-Pandemie zurückzuführen. Gemeinsam mit sonnenstarken Tagen und windstarken Nächten konnte so der Rekordwert erreicht werden. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 wurden europaweit nur 34 % des Stroms aus fossilen Energieträgern und ca. 26 % aus Kernkraftwerken erzeugt.

„Dieser Fortschritt ist hart erarbeitet und muss fortgesetzt werden“, machte Peter deutlich. Er sei als Aufruf zu verstehen, die Energiewende zügig europaweit weiter voranzubringen. „Wir müssen diese gute Basis nutzen und darauf aufbauen, um den europäischen Green Deal schnellstmöglich umzusetzen“, so Peter.

„Diese Situation zeigt zugleich, dass erneuerbare Energien die Schlüsselrolle am Strommarkt einnehmen können, wenn man sie lässt“, sagte Peter. Eine zukunftsfähige Energieversorgung brauche jetzt einen konsequenten Zubau an erneuerbarer Energieerzeugung und weitere Maßnahmen, um die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr miteinander zu koppeln und die nationalen Stromnetze intelligent zu verknüpfen. „Die Potenziale sind vorhanden und die Technologien stehen wettbewerbsfähig bereit“, so Peter abschließend.

 
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