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Enerige & Management > Wasserstoff - EWE und Gasunie wollen europäischen Markt voranbringen
Bild: iStock/Frank Harms
WASSERSTOFF:
EWE und Gasunie wollen europäischen Markt voranbringen
EWE und die niederländische Gasunie wollen den nordwesteuropäischen Wasserstoffmarkt weiterentwickeln. Das wurde bei einem Treffen des niedersächsischen Wasserstoff-Netzwerkes bekannt.
 

Wie die EWE Oldenburg und Gasunie bei der Zusammenkunft des niedersächsischen Wasserstoff-Netzwerks am 3. November mitteilten, haben die Unternehmen eine umfassende Absichtserklärung zur Weiterentwicklung des nordwesteuropäischen Wasserstoffmarktes unterzeichnet.

Der niedersächsische Umwelt- und Energieminister Olaf Lies (SPD) sagte zu der Ankündigung: „Das ist ein ganz wichtiges Signal für das Energieland Niedersachsen und die Kooperation mit unserem Nachbarland Niederlande.“ Der Ausbau von Windenergie an Land und auf See schreite voran, allerdings dürfe man die Energiewende nicht ausschließlich als Stromwende betrachten. Gerade der Sektorkopplung komme eine herausragende Bedeutung zu.

Mit der Kooperationsvereinbarung wollen EWE und Gasunie ihre Kräfte bündeln, um das Erreichen der Klimaziele und die Sektorkopplung in Deutschland voranzubringen. „Die Unternehmen bringen ihr Know-how und ihre Kompetenz auf unterschiedlichen Geschäftsfeldern ein, und zwar entlang der gesamten Energie-Wertschöpfungskette: Erzeugung, Speicherung, Transport und Endkundenversorgung“, heißt es in einer EWE-Mitteilung. Man sei sich einig in der Überzeugung, dass Wasserstoff eine maßgebliche Technologie sein wird, um das Ziel Klimaneutralität zu erreichen und Kooperationen zwischen den Energiemarktakteuren ein wichtiger Beitrag sind, um das Potenzial zu realisieren.

Produktion und Verbrauch Schritt für Schritt in Einklang bringen

EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler erklärte: „EWE und Gasunie wollen Know-how und Marktzugänge kombinieren, um dem Potenzial von Wasserstoff grenzüberschreitend Schub zu verleihen.“ Die Zusammenarbeit mit Gasunie gestatte EWE Zugang zu Infrastruktur weit über das heutige Geschäftsgebiet hinaus. Gerade die infrastrukturelle Verknüpfung der Transport- und Verteilnetze beider Partner – und damit einhergehend eine stärker integrierte Netzplanung – werde ein Wasserstoff-Startnetz zwischen den Niederlanden und Hamburg ermöglichen.

Peter Schmidt, Leiter Geschäftsfeld Großspeicher und Wasserstoff bei EWE ergänzt: „EWE betreibt bereits Kavernen mit einer Volumenkapazität von rund zwei Milliarden Kubikmetern.“ Damit sei man prädestiniert dafür, perspektivisch auch Wasserstoff in großvolumigem Maßstab zu speichern. Dies werde unerlässlich sein, um ihn als Energieträger bedarfsgerecht zur Verfügung stellen zu können.

Han Fennema, CEO der N.V. Nederlandse Gasunie, betonte, man werde Schritt für Schritt eine internationale Wasserstoff-Infrastruktur aufbauen, die die Produktion dieses klimafreundlichen Energieträgers mit dem Verbrauch in Einklang bringe. Die Niederländer betreiben über die Gasunie Deutschland Transport Services GmbH mit Sitz in Hannover in Norddeutschland Gasinfrastruktur. 


 
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Dienstag, 03.11.2020, 16:06 Uhr