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Enerige & Management > Wärme - Fernwärme wird klimaschonender
Bild: Detlef, Fotolia.com
WÄRME:
Fernwärme wird klimaschonender
Envia Therm sorgt an drei Standorten in Ostdeutschland für eine umweltfreundlichere Fernwärmeproduktion. Möglich wird das durch den Wechsel der Brennstoffe.
 
Die Tochter des Versorgers Envia Mitteldeutsche Energie AG, Envia Therm, setzt bei der Fernwärmeerzeugung verstärkt auf Blockheizkraftwerke sowie auf den Wechsel der Brennstoffe: Biogas ersetzt Braunkohle und Erdgas.

Das betrifft aktuell die Standorte Herzberg und Vetschau (Brandenburg) sowie Meuselwitz (Thüringen), teilte das Unternehmen mit. Danach werden durch die Umstellung insgesamt 33.000 Tonnen CO2 eingespart, die Investitionen in die neue Anlagentechnik beziffert der Versorger mit 7 Mio. Euro.

Neben dem Brennstoff Biomethan wirkt sich, wie es weiter heißt, auch die Erzeugung der Fernwärme im Kraft-Wärme-Kopplungsverfahren positiv aus. Die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme gilt als besonders umweltschonend, da der Brennstoff bestmöglich ausgenutzt wird. Weiterer Vorteil: Der seit 2021 eingeführte CO2-Preis für fossile Energieträger fällt nicht mehr so stark ins Gewicht wie bei herkömmlich befeuerten Anlagen.

Envia Therm betreibt nach eigenen Angaben in Ostdeutschland an sechs Standorten Anlagen zur Fernwärmeversorgung. Um ihren Betrieb kümmern sich 40 Mitarbeiter. Neben Herzberg, Meuselwitz und Vetschau ist das Unternehmen auch in Boxberg und Plauen (Sachsen) sowie in Peitz (Brandenburg) für die Fernwärmeversorgung zuständig.

Das Fernwärmenetz der EnviaM Tochtergesellschaft hat eine Gesamtlänge von mehr als 100 Kilometern. Der Energieerzeuger bedient rund 2.000 Kunden mit Fernwärme. Zu ihnen gehören private Haushalte, Gewerbebetriebe, kommunale Einrichtungen und Wohnungsgesellschaften mit 54.000 Mietern.

 
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