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Enerige & Management > Strom - Flächendeckender Landstrom für Schifffahrt
Bild: animaflora / Fotolia
STROM:
Flächendeckender Landstrom für Schifffahrt
Vor einem Jahr wurde der Masterplan Binnenschifffahrt vom Bundesverkehrsministerium vorgestellt. In einer Anfrage im Bundestag wurde nach dem Fortgang gefragt.
 
Am 14. Mai 2019 legte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur der Öffentlichkeit den Masterplan Binnenschifffahrt vor. Darin wurde auch die Thematik des sogenannten Landstroms für Schiffe aufgegriffen. Die Linke-Fraktion im Bundestag hat dazu nun eine parlamentarische Anfrage über den Umsetzungsstand des Masterplans gestellt.

Schiffe, die im Hafen vor Anker liegen, nutzen in der Regel ihren Schiffsdiesel für die Stromerzeugung an Bord, was zu erheblichen Emissionen im Hafen führen kann. Im Masterplan Binnenschifffahrt wurde daher festgelegt, dass für die deutschen Häfen flächendeckend Landstrom zur Verfügung gestellt werde. „Die umweltfreundliche Alternative zur konventionellen Bordstromerzeugung sei im Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung mit entsprechenden Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit verankert“, heißt es in der Antwort der Regierung.

Damit die Schifffahrt auf Landstrom und luftschadstoffarme Kraftstoffe umsteigen kann, würden einzelne Strompreisbestandteile für Landstrom gesenkt und emissions- und luftschadstoffärmere Kraftstoffe vorübergehend gefördert. Das Verkehrsministerium fördere Vorhaben zur umweltfreundlichen Bordstrom- und mobilen Landstromversorgung von See- und Binnenschiffen. „Eine Förderrichtlinie über entsprechende Investitionszuschüsse wird vorbereitet.“

Eine „Landstrom Arbeitsgruppe“ von Verkehrsministerium und Bundeswirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit den Ländern arbeitet an der Umsetzung des Masterplan Binnenschifffahrt. Doch sei die Arbeit daran wegen der Corona-Krise eingeschränkt, heißt es weiter.

 
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