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Enerige & Management > Windkraft Onshore - Ganz dicke Windfreunde: Ostwind und EWZ
Bild: Lars Schmid, Fotolia
WINDKRAFT ONSHORE:
Ganz dicke Windfreunde: Ostwind und EWZ
Der Windkraftprojektierer aus der Oberpfalz und das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich bauen ihre Zusammengearbeit gezielt aus, insbesondere für die demnächst beginnende Post-EEG-Phase.
 
Die Ostwind-Gruppe, einer der bekanntesten Windkraft-Projektierer hierzulande mit Sitz im oberpfälzischen Regensburg, verstärkt ihre Zusammenarbeit mit dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz). Für die Eidgenossen baut Ostwind in den kommenden Jahren in Frankreich zehn Windparks mit 69 Windturbinen und einer Gesamtleistung von rund 175 MW. Die Windparks entstehen im Nordosten und Südwesten von Frankreich und zwar in der Nähe der bereits bestehenden EWZ-Windparks Epinette, Gaincourt, Autremencourt und Vihiersois.

Wenn alle Windparks wie geplant im Jahr 2027 in Betrieb sind, werden jährlich rund 450 Mio. kWh ins Netz eingespeist. Dadurch erhöht sich die ewz-Windproduktion – im Vergleich zu heute − um rund ein Drittel auf rund 1,5 Mrd. kWh.

EWZ besitzt seit dem Jahr 2008 eigene Windenergieanlagen und ist an mehreren Windparks beteiligt. Das Gros davon befindet sich in Deutschland, Frankreich, Schweden und Norwegen. Durch die Kooperation mit Ostwind baut ewz ihre Position im französischen Windmarkt weiter aus. Was auch für die Oberpfälzer gilt. Sie sind bereits seit gut zwei Jahrzehnten in Frankreich tätig und haben dort bereits 350 MW Windkraft-leistung ans Netz gebracht.

Über die neuen Windparks in Frankreich hinaus haben sich Ostwind und ewz auf eine längerfristige Kooperation verständigt. Die Kooperation sei, so Ostwind-Vorständin Gisela Wendling-Lenz, vor allem auf die Post-EEG-Phase entwickelt worden, sprich für den Zeitraum, in dem es in Europa keine festen Einspeisevergütungen wie nach dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz für Windturbinen mehr gibt. „Wir können dazu mit einer langjährigen Erfahrung in der Projektentwicklung beitragen, EWZ wiederum als Partnerin mit großem Know-how in der Vermarktung von Windstrom“, so Wendling-Lenz, „eine gelungene Kombination und ideal für den Energiemarkt von morgen.“
 
Ideal ist die Kooperation mit EWZ auch für Ostwind. Angesichts der anhaltenden Schwäche des deutschen Windmarktes ist das Agreement mit dem Schweizer Energieversorger ein weiterer Baustein für die Oberpfälzer, gezielt ihre Auslandsaktivitäten auszubauen.
 

 
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