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Enerige & Management > Gasspeicher - Gasspeicher Reitbrook geht außer Betrieb
Bild: Fotolia.com, B Wylezich
GASSPEICHER:
Gasspeicher Reitbrook geht außer Betrieb
Der Gasspeicher Reitbrook in Hamburg wird stillgelegt. Storengy Deutschland hat die unterirdischen Anlagen verkauft.
 
Der Erdgasspeichers Reitbrook, südwestlich von Hamburg gelegen, ist nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. Die standortbedingten hohen Kosten ließen sich seit einigen Jahren nicht mehr durch Erlöse aus der Speichervermietung decken, heißt es von Betreiberseite. Die Beteiligten – Storengy Deutschland als Eigentümer der unterirdischen Anlagen in einem ehemaligen Ölfeld, Eon Gas Storage als Vermarkter der Kapazitäten und die HanseWerk AG als Betreiber der oberirdischen Anlagen – hatten sich deshalb schon im Frühjahr entschieden, auf den Speicher zu verzichten. Im Sommer war er schon nicht mehr mit Gas befüllt worden.

Ende Oktober meldete die zum französischen Energiekonzern GDF Suez zählende Storengy Deutschland GmbH, dass sie ihr Eigentum an dem Speicher an ihre Konzernschwester GDF Suez E&P Deutschland GmbH verkauft. Der Gasspeicher hatte ausgeförderte Formationen eines seit dem vergangenen Jahrhundert betriebenen Ölfeldes in Reitbrook genutzt und die Franzosen wollen dort die Förderung wieder aufnehmen. Sie versprechen sich aus dem Feld jährlich rund 20 000 t Öl. Der Gasspeicher soll in den nächsten Wochen endgültig leergefahren werden.

Reitbrook zählte mit 380 Mio. m3 Arbeitsgaskapazität, 150 000 m3/h Einspeise- und 350 000 m3/h Ausspeiseleistung zu den eher kleineren und weniger leistungsfähigen Erdgasspeichern in Deutschland. Mit seiner Stilllegung setzt sich ein Trend fort. Im September hatte die RWE Gasspeicher GmbH gemeldet, 2016 ihren Speicher in Kalle bei Lingen an der Ems außer Betrieb genommen, im vergangenen Jahr hatte die Helmstedter Avacon AG eine Anlage in Lehrte bei Hannover stillgelegt. Das Speichergeschäft ist seit einiger Zeit wegen des stark geschrumpften Unterschieds der Gaspreise zwischen Sommer und Winter generell wirtschaftlich stark unter Druck.

 
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Dienstag, 04.11.2014, 15:43 Uhr