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Enerige & Management > Gas - Gazprom ignoriert Schiedsgerichts-Urteil
Bild: Regormark / Fotolia
GAS:
Gazprom ignoriert Schiedsgerichts-Urteil
Der russische Gaskonzern Gazprom ignoriert offenbar das Urteil des Stockholmer Schiedsgerichts vom März bezüglich der Preise für Gaslieferungen an Polen im Rahmen des Yamal-Vertrags.
 
(nov-ost.info) Wie der polnische Gaskonzern PGNIG mitteilt, habe man im März und in der ersten Aprilhälfte von Gazprom Rechnungen erhalten, die nach wie vor Preise nach den alten Preisformeln enthielten. Auf eine Aufforderung, dies bis 23. April zu korrigieren, habe Gazprom nicht reagiert. 

PGNIG hatte im November 2014 bei Gazprom eine Neuverhandlung der Preise für die Lieferungen aus dem sogenannten Yamal-Vertrag beantragt, was von Gazprom aber abgelehnt worden war. Laut dem für beide Seiten verbindlichen Urteil des Schiedsgerichtes von Ende März muss Gazprom den Gaspreis nach einer neuen, eng an die Marktpreise in Westeuropa gebundenen Preisformel berechnen.

PGNIG teilte mit, man verstehe die Weigerung von Gazprom, die Neuberechnung umzusetzen, als stillschweigende Bestätigung des russischen Konzerns, sich dem Stockholmer Urteil nicht zu beugen. Dieses sei jedoch endgültig und für beide Seiten verbindlich. Aufgrund dessen habe man die Rechnungen innerhalb der vertraglichen Frist gemäß den neuen Preisbedingungen laut Stockholmer Urteil bezahlt und Gazprom über dieses Vorgehen schriftlich informiert.
 
Außerdem ergreife die PGNIG weitere Maßnahmen, um die Durchsetzung des Stockholmer Urteils zu erwirken, darunter die Rückzahlung von umgerechnet 1,36 Mrd. Euro für überzahlte Gaslieferungen seit November 2014. 


 
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