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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Großstädte haben weiter die meisten Ladepunkte
Bild: E&M, Jonas Rosenberger
ELEKTROFAHRZEUGE:
Großstädte haben weiter die meisten Ladepunkte
Im Städteranking des BDEW führt Berlin weiter vor München, Hamburg und Stuttgart. Neu auf Platz 5 landete Wolfsburg. Das Ladesäulenregister erfasst die Ladepunkte für Elektromobile.
 
Im jährlichen Vergleich des BDEW-Ladesäulenregisters ist die Zahl der öffentlichen Ladepunkte bundesweit von rund 24.000 (Dezember 2019) auf rund 40.000 gestiegen – ein Zuwachs von 66 %. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) registriert die Ladepunkte bundesweit. "Parallel zu den öffentlichen Ladepunkten geht der Ausbau der privaten Ladepunkte dank des KfW-Förderprogramms für Wallboxen gerade durch die Decke", betonte Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Damit entstehe eine Ladeinfrastruktur, die sich am Bedarf der E-Mobilisten orientiert, denn mehr als 80 % aller Ladevorgänge fänden zu Hause oder am Arbeitsplatz statt, unterstrich Andreae. Ab dem 12. April können auch kleine und mittlere Unternehmen Förderanträge für E-Auto-Ladestationen beim Bundesverkehrsministerium stellen. Damit könnten an Kunden- und Mitarbeiterparkplätzen zusätzliche Ladepunkte entstehen.

Berlin und Bayern Spitzenreiter

Im Städteranking der öffentlichen Ladepunkte führt weiter Berlin. Der Hauptstadt ist es im vergangenen Jahr gelungen, die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte von 974 im Dezember 2019 auf aktuell 1.694 zu erhöhen – das entspricht einem Zuwachs von über 70 %. Dicht auf folgen München mit 1.310, Hamburg mit 1.226 und Stuttgart mit 616 Ladepunkten. Die VW-Stadt Wolfsburg legte um 1.500 % zu und hat nun 467 Ladepunkte.

Auch Im Ländervergleich ist der alte Spitzenreiter Bayern weiter in Führung mit einem Zuwachs von knapp 50 % seit Dezember 2019 und derzeit 8.325 Ladepunkten. Baden-Württemberg steigerte die Anzahl seiner Ladepunkte sogar um rund 70 % und liegt mit 7.047 gemeldeten Ladepunkten auf Platz zwei. Es folgen Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 6.164 Ladepunkten, Niedersachsen mit 3.783 Ladepunkten und Hessen mit 2.775 Ladepunkten.

Hindernisse für Ladesäulen ausräumen
 
"Allerdings ist diese dynamische Entwicklung kein Selbstläufer", mahnte Andreae. Es fehle den Betreibern an Planungssicherheit für den weiteren Ausbau. "Ständige neue Vorgaben für technische, aber nicht notwendige Nachrüstungen – wie aktuell bei der Ladesäulenverordnung diskutiert – machen den Betrieb der Ladesäule unwirtschaftlich", warnte die BDEW-Chefin.

Weitere Fesseln, die gelöst werden müssten, seien die schnelle und unbürokratische Bereitstellung von Flächen für Ladestationsstandorte, die Beschleunigung der Genehmigungsverfahren und die Entbürokratisierung der Förderprogramme. "Zu guter Letzt muss auch das 1.000-Standorte-Programm unter Gewährleistung einer klaren Wettbewerbsperspektive zügig umgesetzt werden", erinnerte Andreae.
 
Ladepunkte für E-Mobile an Autobahnen und Bundesstraßen
zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken
Bild: BDEW
 
Das Ladesäulenregister   steht im Internet zur Verfügung.

Die Ladepunkt-Förderung für KMU   findet sich auf der Internetseite des Bundesverkehrsministeriums.

 
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