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Enerige & Management > Gasnetz - Grüner Wasserstoff im norddeutschen Gasnetz
Bild: Visionsi/Shutterstock
GASNETZ:
Grüner Wasserstoff im norddeutschen Gasnetz
Zum ersten Mal wurde am 15. Dezember grüner Wasserstoff in das bestehende norddeutsche Gas-Fernleitungsnetz eingespeist. 
 
Konkret wurde ein Anteil von 2 % Wasserstoff, der auf Basis von regenerativ erzeugtem Windstrom in einem Elektrolyseur erzeugt wurde, der "DEUDAN"-Leitung beigemischt, teilten deren Eigner Gasunie (75 %) und Open Grid Europe (25 %) mit.

Der Wert von maximal 2 % Beimischung ergebe sich aus den aktuell geltenden technischen Regelwerken, hieß es weiter. Die Deudan-Leitung verläuft auf einer Strecke von 110 Kilometern vom deutsch-dänischen Grenzübergangspunkt Ellund bis nach Quarnstedt in Schleswig-Holstein.

Ursprünglich 1982 errichtet, um dänisches Erdgas deutschen Verbrauchern zur Verfügung zu stellen, erfolgte im Oktober 2010 die Umkehr der Flussrichtung angesichts einer rückläufigen dänischen Erdgasproduktion aus der Nordsee.
 
Für die Netzeinspeisung mussten Gasunie und Open Grid Europe (OGE) umfangreiche technische Voraussetzungen schaffen. Dazu gehörte die Errichtung einer Wasserstoffeinspeiseanlage (WSEA). Diese umfasst Mess- und Regeleinrichtungen, zwei voneinander unabhängige Verdichtereinheiten, die den Wasserstoff auf das Druckniveau der Deudan hochverdichten, sowie die Verlegung von zwei Anschlussleitungen mit einer Länge von je 75 Metern.
 
Anschlussnehmer ist die Energie des Nordens GmbH und Co. KG, die den Elektrolyseur betreibt und für die Erzeugung des Wasserstoffs verantwortlich ist. Die Anlage zur Herstellung von Wasserstoff verfügt über 1 MW Leistung, erzeugt werden können hier 210 Kubikmeter grüner Wasserstoff pro Stunde.
 
Die Wasserstoffeinspeisung in Haurup sei ein Baustein für die Errichtung einer bundesweiten Wasserstoff-Infrastruktur, so Gasunie und OGE. Bis 2050 soll Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent werden. Hierbei spielt Wasserstoff eine wichtige Rolle.

 
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Dienstag, 15.12.2020, 14:03 Uhr