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Enerige & Management > Stadtwerke - Grünes Licht für Stadtwerke-Ausbau in Berlin
Bild: Fotolia.com, nmann77
STADTWERKE:
Grünes Licht für Stadtwerke-Ausbau in Berlin
Die kommunalen Berliner Stadtwerke können ihre Aktivitäten erweitern und wollen das vor allem mit Quartier- und Mieterstromangeboten sowie Effizienzprojekten tun.
 
Der Aufsichtsrat der Berliner Wasserbetriebe (BWB), der Muttergesellschaft der Berliner Stadtwerke, hat am 30. März den Wirtschaftsplan des kommunalen Versorgers beschlossen. Damit werde „grünes Licht für den weiteren Ausbau der Stadtwerke“ gegeben, erklärte die Aufsichtsratsvorsitzende Ramona Pop, Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Das ermögliche „wirksame Investitionen in die Energiewende“, teilten die Wasserbetriebe mit. „Wir werden die Energiewende in Berlin vor allem mit Quartiers- und Mieterstromprojekten sowie mit Vorhaben zur Verbesserung der Energieeffizienz beflügeln“, kündigte deren Vorstandsvorsitzender Jörg Simon an.

Bislang haben die 2014 gegründeten Stadtwerke vor allem in 35 Photovoltaikanlagen und 15 MW Windkraftkapazitäten im Umland investiert. Rund 4 000 Berliner Haushalte beziehen derzeit den damit erzeugten Ökostrom von ihrem kommunalen Versorger.

Der im letzten Jahr gewählte rot-rot-grüne Senat hat Großes vor mit dem Unternehmen. Die Stadtwerke sollen zu einem kraftvollen Akteur der Energiewende in der Hauptstadt werden und das Land bei deren Umsetzung unterstützen.

Um dies zu erreichen hat der Senat in diesem Jahr bereits das Berliner Betriebegesetz geändert, um den Versorger damit in die Lage zu versetzen, über die selbst erzeugten Strommengen hinaus mit Ökostrom zu handeln und diesen zu vertreiben. Zudem hat die Landesregierung beschlossen, die Berliner Stadtwerke finanziell zu stärken. Demnach soll der kommunale Versorger jährlich mit rund 100 Mio. Euro vom Senat unterstützt werden.
 

 
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Freitag, 31.03.2017, 15:57 Uhr