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Enerige & Management > Smart Meter - Gwadriga trifft Vorbereitungen für 450-MHz-Netz
Bild: Fotolia.com, unique3d
SMART METER:
Gwadriga trifft Vorbereitungen für 450-MHz-Netz
Der Metering-Dienstleister erweitert seine Testumgebung um eine Netzanbindung für die langwellige Frequenz.
 
Noch ist nicht endgültig entschieden, ob die 450-MHz-Frequenz künftig der Energiewirtschaft zur Verfügung stehen oder doch den Sicherheitsbehörden vorbehalten sein wird. Dennoch treffen verschiedene Unternehmen, vor allem im Rahmen des intelligenten Messwesens, schon Vorbereitungen für die Nutzung dieser Kommunikationstechnologie.

Der Smart-Meter-Gateway-Administrator Gwadriga hat nun an seinem Sitz in Berlin mit Hilfe des Funknetzbetreibers 450 Connect eine entsprechende Netzanbindung eingerichtet. Noch im zweiten Quartal sollen 450-MHz-fähige Gateways auch bei Kunden des Messdienstleisters verbaut werden, wie es in einer Mitteilung des Metering-Spezialisten heißt.

„Gerade für die Gateway-Kommunikation ist die Nutzung dieses Frequenzbereichs ideal“, sagt Michal Sobotka. Denn er biete eine sehr gute Gebäudedurchdringung und garantiere eine hochverfügbare Verbindung, so der Gwadriga-Geschäftsführer. Diese Eigenschaften seien beispielsweise wichtig, um künftig Lasten netzdienlich über intelligente Messsysteme steuern zu können.

Die Gesellschafter der Gwadriga, die Rheinenergie, EWE und Westfalen Weser Netz bauen bereits zusammen mit 450 Connect eigene 450-MHz-Funknetze auf und befinden sich zum Teil damit sogar schon im Wirkbetrieb.

Aktuell ist 450 Connect, eine Tochtergesellschaft des niederländischen Strom- und Telekommunikationsnetzbetreibers Alliander, alleiniger Nutzer einer 450-MHz-Lizenz, die bis zum 31. Dezember 2020 befristet ist. Derzeit baut das Unternehmen mit seinen kommunalen Partnern regionale Funknetze auf. Die Planung sei aber auf ein nationales Netz ausgerichtet, zu dem auch Firmen und Organisationen mit kritischen Kommunikationsanforderungen Zugang bekommen sollen, wie 450-Connect-Geschäftsführer Frederik Giessing im vergangenen Jahr zu E&M sagte.

Vor allem Strom- und Gasnetzbetreiber machen sich derzeit für eine Zuweisung der 450-MHz-Frequenz an die Energiewirtschaft nach dem Auslaufen der bisherigen Lizenz stark. Denn neben den Anwendungen in intelligenten Netzen sehen sie in der langwelligen Technologie auch eine schwarzfallfeste Kommunikationslösung in Krisenzeiten, etwa bei großflächigen Stromausfällen.
 

 
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