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Enerige & Management > Politik - Hamburgs Wirtschaftssenator für engere Zusammenarbeit
Bild: Nordex SE/Ulrich Mertens
POLITIK:
Hamburgs Wirtschaftssenator für engere Zusammenarbeit
Eine engere Kooperation Norddeutschlands bei der Energiewende hat Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann auf einem Empfang der Handelskammer Bremen gefordert.
 
Die norddeutschen Küstenländer sollten gegenüber Berlin stärker mit einer gemeinsamen Stimme sprechen, forderte der parteilose Westhagemann. Nach Einschätzung des früheren Siemens-Managers können die Themen Wasserstoff und synthetisches Kerosin dem Norden wirtschaftliche Entwicklung bringen. Vor allem beim Wasserstoff sieht Westhagemann großes Potenzial für die norddeutschen Küstenländer: „Das wird für den Norden eine wirtschaftliche Entwicklung geben, die uns guttun wird“, erklärte er laut einem Bericht des Bremer Weser-Kuriers auf einem Empfang der Bremer Handelskammer.

Die Energiewende sieht er als Gemeinschaftsaufgabe und drängt dabei auf eine engere Kooperation zwischen Schleswig-Holstein, Niedersachsen und den Stadtstaaten Bremen und Hamburg. Norddeutschland müsse seine Chancen beim Thema Wasserstoff nutzen, so Westhagemann.

Dabei dürften sich die Küstenländer bei der Umsetzung einer gemeinsamen Strategie aber nicht zu viel Zeit lassen. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) habe den Klimaschutz inzwischen für sich entdeckt. Dabei sei es doch eigentlich Norddeutschland, das mit seinen hohen Winderträgen hier seine Chancen nutzen müsse. Neben der regenerativen Wasserstofferzeugung lasse sich mit überschüssigem Windstrom auch synthetisches Kerosin für Airbus herstellen. Dies lohne sich aber nur, wenn dieser Strom von der EEG-Umlage befreit sei, machte Westhagemann deutlich.

Auch in anderen Bereichen drängt Hamburgs Wirtschaftssenator auf eine engere Zusammenarbeit der norddeutschen Bundesländer und sprach sich etwa für eine einheitliche Hafenstrategie aus.

 
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Dienstag, 20.08.2019, 11:39 Uhr