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Enerige & Management > Strom - Höhere Netzentgelte in Berlin
Bild: ghazii / Fotolia
STROM:
Höhere Netzentgelte in Berlin
Für die Berliner Haushalte und Industriekunden wird der Strom teurer: Stromnetz Berlin hat jetzt angekündigt, ab dem kommenden Jahr die Netzentgelte zu erhöhen.
 

Mit höheren Investitionen in den Netzbetrieb begründet Stromnetz Berlin die ab dem 2021 geltenden höheren Gebühren. Das Unternehmen 50 Hertz, Betreiber der vorgelagerten Übertragungsnetze, hatte im Vorfeld schon eine durchschnittliche Anhebung seiner Entgelte um 7 % angekündigt.

Stromnetz-Berlin-Geschäftsführer Thomas Schäfer erklärte in einer Pressemitteilung: „Wir werden auch in den Folgejahren unser Investitionsprogramm auf hohem Niveau fortsetzen. Unweigerlich führt das zu höheren Kosten, die sich in den veränderten Netzentgelten widerspiegeln.“ Die Investitionen seien jedoch absolut notwendig, um den Anforderungen an ein leistungsfähiges Verteilnetz in der sich schnell ändernden und weiter wachsenden Stadt Berlin gerecht zu werden.

Die Netzentgelte für Berliner Haushaltskunden setzen sich 2021 aus einem unveränderten Grundpreis in Höhe von 39,70 Euro jährlich und einem Arbeitspreis in Höhe von 6,47 Cent pro Kilowattstunde zusammen. Dazu kommt der Jahrespreis von 8,44 Euro für den Messstellenbetrieb eines klassischen Zählers (Eintarifzähler). Für einen Berliner Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 2.200 kWh hat Stromnetz Berlin eine Erhöhung von rund 14 Euro pro Jahr errechnet, ein Plus von 7,8 %.

Die Netzentgelte sind ein Bestandteil des Strompreises und werden über die Stromtarife aller in Berlin tätigen Stromlieferanten gleichermaßen erhoben. Sie machen durchschnittlich etwa ein Viertel des Strompreises aus. 

Netzentgelte setzen sich zusammen aus den Kosten für den Transport der Elektrizität (Netznutzungsentgelte), den Entgelten für den Betrieb der Zähler, die Verbrauchsmessung und -abrechnung sowie den Kosten des vorgelagerten Übertragungsnetzes. Die Festlegung der Höhe der Entgelte erfolgt nach den Vorgaben der Bundesnetzagentur.


 
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Dienstag, 13.10.2020, 15:38 Uhr