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Enerige & Management > Hannover Messe - Industrielle Expertise mit Software-Kompetenz
Bild: Fotolia
HANNOVER MESSE:
Industrielle Expertise mit Software-Kompetenz
Die Hannover Messe steht im Zeichen einer vernetzten Energiewirtschaft. Da passt es ganz gut ins Bild, dass GE bis 2020 eines der größten Software-Unternehmen weltweit werden will.
 
Die diesjährige Hannover Messe will zeigen, wo neue Wertschöpfung entsteht, wenn die Digitalisierung in Fabriken und Energiesysteme Einzug hält. So formulieren es die Macher, die rund 1200 Aussteller, davon 60 % aus dem Ausland, für den Bereich „Integrated Energy“ erwarten.

Einer davon ist der Technologiekonzern GE. Digitalisierung heißt für Alf Henryk Wulf, Vorstandschef der GE Power AG, die bisherige industrielle Expertise mit einer wachsenden IT-Kompetenz zu kombinieren. Im Rahmen eines Pressegesprächs der Hannover Messe in Frankfurt verdeutlichte er am Beispiel von „Predix“, was darunter zu verstehen ist.

Es handelt sich dabei um eine Software-Plattform, auf der Applikationen erstellt werden können, nicht nur von GE-Spezialisten selbst, sondern auch von externen Entwicklern. Nach Angaben von Wulf sind derzeit etwa 23 000 Entwickler registriert. „Bis 2020 wollen wir 100 000 Entwickler haben“, so Wulf. Im vergangenen Jahr erzielte der Konzern einen Umsatz von knapp 7 Mrd. US-Dollar (rund 6,6 Mrd. Euro) auf der Plattform. Und wir haben das Ziel, bis 2020 eines der größten Software-Unternehmen weltweit zu sein“, so Wulf. Die mit diesem Anspruch einhergehende monetäre Zielmarke, liege bei 15 Mrd. US-Dollar (rund 14,2 Mrd. Euro).

Ein Bereich, für den sich GE viel von Predix verspricht, ist die vorausschauende Wartung, Predictive Maintenance auf Neudeutsch. Es sei immer schwieriger, den optimalen Zeitpunkt für eine Wartung zu ermitteln. Prognosen über Lasten und Erzeugungsmengen würden immer schwieriger. Entsprechend komplex sei die Optimierungsaufgabe, um sicherzustellen, dass Anlagen so wenig wie möglich stillstehen, aber auch flexibler und besser auf die Anforderungen des Marktes abgestimmt produzieren können.

Der größte Nutzer kommt laut Wulf im Moment allerdings nicht aus der Energiewirtschaft. Es ist die Schindler Aufzüge AG, die sämtliche Aufzüge in die Plattform einbringen wird und von dort aus schwerpunktmäßig Datenanalyse zur vorausschauenden Wartung betreiben wird.

Eine andere Anwendung, die GE im Rahmen der Hannover Messe zeigen wird, betrifft das Management von Windparks und die optimale Ausrichtung der einzelnen Anlagen zueinander. Auch hierfür sollen Datenmodelle verfügbar sein.
Um die Entwicklergemeinde noch zu erweitern, hat GE eine ganze Reihe von IT- und Technologieunternehmen ins Boot geholt. Dazu gehören beispielsweise SAP, T-Systems und Bosch, aber auch Berater wie Accenture und PWC.

 
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Freitag, 24.02.2017, 08:28 Uhr