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Enerige & Management > Unternehmen - Innovation trifft Realität
Bild: Rido, Fotolia
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Innovation trifft Realität
Der Verbund-Konzern hat eine Innovationsbox, das Allgäuer Überlandwerk ein Innovationsboard. Wie man Mitarbeiter kreativ macht.
 
„Früher waren wir sehr kontrollaffin, was Innovationen anging“, sagte der Vorstandsvorsitzende des österreichischen Konzerns Verbund, Wolfgang Anzengruber, auf der Handelsblatt-Tagung in Berlin bei einer Diskussion zum Thema. Heute sei man beim Verbund offener beim Thema Kreativität geworden. So versuche das Unternehmen, Freiräume zu schaffen. Die Mitarbeiter seien oftmals eingebunden in eine tägliche Routine, so Anzengruber. Mitarbeiter mit guten Ideen würden beim Verbund nun Freiräume gewährt, was Örtlichkeit, Zeit und die Anwesenheit angehe. Ihre Ideen könnten die Verbund-Mitarbeiter in einer Innovationsbox platzieren.
 
Ihm sei wichtig, so Anzengruber, beim Thema Innovation auch partnerschaftlich zu agieren. So gebe es beispielsweise beim Verbund eine Zusammenarbeit mit großen Stahlproduzenten. Ziel sei es, beim Thema Dekarbonisierung die Industrie besser ins Boot zu holen. „Wir wollen die Polarität auflösen.“ Er setze in Sachen Innovation auf Partnerschaften und Kooperationen. Allerdings, so Anzengruber, sollte das Thema Innovation nicht nur als Selbstzweck betrachtet werde. Langfristig erwarten „wir schon Beiträge zum Unternehmensergebnis.“
 
Das Thema Partnerschaft ist auch für Michael Lucke, Geschäftsführer des Allgäuer Überlandwerks, wichtig. Beispielsweise sei die E-Mobilität ohne Kooperationen gar nicht zu stemmen. Hier gebe es keine Stand-Alone-Lösungen. Um das Thema Innovation in seinem Unternehmen nach vorne zu bringen, gäbe es unterschiedliche Werkzeuge, sagte Lucke. Beim Überlandwerk gebe es ein Innovationsboard, das die Ideen der Mitarbeiter aufnimmt. Zudem habe man ein Anreizsystem geschaffen, bei dem Ausschüttungen bis zu 50 000 Euro möglich seien.
 
Oftmals müsse es gar nicht Geld sein, um die Mitarbeiter zu sensibilisieren. So habe man Mitarbeiter in großer Zahl E-Autos überlassen. Viele zeigten sich im Nachgang begeistert von der neuen Technik. Diese Begeisterung, so hofft Lucke, schlage sich dann auch in neuen Ideen für die Förderung der E-Mobilität nieder.

 
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Dienstag, 23.01.2018, 15:32 Uhr