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SMART GRID:
Intelligenz kann Stromnetze entlasten
Der Energieverbrauch privater Haushalte lässt sich mit intelligenter Steuertechnik reduzieren und verlagern; damit kann ein Beitrag zur Netzstabilität geleistet werden – das ist ein Ergebnis der E-Energy-Projekte, die am 17. Januar in Berlin ihre Schlussbilanz zogen.
 
Bis zu 10 % des Stromverbrauchs können private Haushalte mit Hilfe von Preissignalen und entsprechender Steuertechnik verschieben, bei Gewerbetrieben liegt die Marke zwischen 10 und 20 %; das zeigten die Versuch in den insgesamt sechs Modellregionen des E-Energy-Projektes. Damit ist für die Teilnehmer des Versuchs gezeigt, dass durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) eine Netzbeeinflussung in relevanter Größenordnung möglich ist. 

Die bessere Steuerungsmöglichkleit der Netze ist ein wichtiges Element für die Einbindung erneuerbarer Stromerzeuger in die Stromversorgung. Notwendig ist dazu die Verknüpfung von Stromnetz und IKT-Technik zum "Internet der Enregie". Dazu sind in den Projekten erste Erkenntnisse gesammelt worden, der Weg zur endgültigen Realisierung ist aber noch lange nicht zu Ende, betonten die Projektteilnehmer.

Unklar ist beispielsweise laut BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller, wie der regulatorische Rahmen an die die neuen Gegebenheiten angepasst werden wird. Zwar gibt es dazu Vorschläge von Arbeitsgruppen, aber gesetzliche Änderungen sind noch nicht abzusehen. Für Müller ist auch deswegen "noch nicht ausgemacht, dass Smart Grids zu einer Erfolsstory werden".

Das Projekt wurde vom Wirtschafts- und vom Umweltministerium gemeinsam mit insgesamt 60 Mio. Euro gefördert, zu den Modellprojekten steuerte die Wirtschaft weitere 80 Mio. Euro bei.

 
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Freitag, 18.01.2013, 13:44 Uhr