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Enerige & Management > Politik - Kaufmann wird Innovationsbeauftragter für Wasserstoff
Bild: Fotolia.com, Tom-Hanisch
POLITIK:
Kaufmann wird Innovationsbeauftragter für Wasserstoff
Der neue Innovationsbeauftragte für grünen Wasserstoff im Bundesforschungsministerium soll als Koordinator für die Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie fungieren.
 
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) will sich für eine rasche Umsetzung der am 10. Juni verabschiedeten Wasserstoffstrategie der Bundesregierung einsetzen. Im ersten Schritt ernannte sie am 19. Juni den Stuttgarter Bundestagsabgeordneten Stefan Kaufmann (CDU) zum Innovationsbeauftragten für grünen Wasserstoff ihres Ministeriums.

„Wir brauchen eine Aufbruchsstimmung und das klare Signal für Innovatoren und Investoren: Deutschland will Leitanbieter und Leitmarkt für grüne Wasserstofftechnologien werden“, sagte Karliczek bei der Vorstellung Kaufmanns in Berlin am 19. Juni.

Eine intensive Nutzung grünen Wasserstoffs sei von zentraler Bedeutung für den Klimaschutz, aber auch für den Erhalt der Industrie in Deutschland und könne zum Jobmotor für die Wirtschaft werden. Sie freue sich, mit Kaufmann einen erfahrenen Forschungspolitiker für den Weg in eine grüne Wasserstoffwirtschaft an ihrer Seite zu haben.
 
Stefan Kaufmann will dafür sorgen, dass Wasserstoffinnovationen schnell in die Praxis transferiert werden
Bild: Hendrik Warda

Kaufmann sieht seine neue Aufgabe vor allem darin, „den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu vertiefen“ und den Übergang von Innovationen aus der Forschung in die Praxis zu beschleunigen.

Er soll aber nach dem Willen Karliczeks auch eine stark koordinierende Funktion bei der Umsetzung der Wasserstoffstrategie übernehmen, an der mehrere Ministerien mitgewirkt haben. Der neue Innovationsbeauftragte werde bei allen wichtigen Gremien, wie dem für Wasserstoffbelange vorgesehenen Staatssekretärsausschuss und dem Wasserstoffrat „mitmachen“, wie es Karliczek formulierte. „Wir wollen ganz dicht dabei sein“, so die Ministerin.

Start des Ideenwettbewerbes Wasserstoffrepublik Deutschland

Seine Funktion als Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung werde er abgeben, kündigte Kaufmann an.

Nach der Vorstellung des neuen Innovationsbeauftragten startete Karliczek den Ideenwettbewerb „Wasserstoffrepublik Deutschland“. Dafür stelle das Ministerium rund 600 Mio. Euro bereit.

Innovatoren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft seien aufgerufen, ab sofort Ideen für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft einzureichen. Zentrale Themen seien Forschung und Innovation für Durchbrüche bei der Wasserelektrolyse im Industriemaßstab und für Transportlösungen zum grünen Wasserstoff. „Wir können vieles schon im Labormaßstab“, jetzt komme es darauf an, die Technologien möglichst schnell wettbewerbsfähig zu machen, so die Ministerin.

Deutschland werde jedoch auch mit grünem Wasserstoff langfristig abhängig von Energieimporten bleiben, betonte Karliczek mehrmals. Übergeordnetes Ziel der Wasserstoffstrategie sei deshalb, die Technologien für Erzeugung, Transport und Speicherung von Wasserstoff in Deutschland zu entwickeln, um sie zu exportieren und dann grüne Energie in Form von Wasserstoff aus anderen Regionen der Welt zu importieren.

 
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Freitag, 19.06.2020, 15:50 Uhr