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Enerige & Management > Windkraft Offshore - Kleineres Schiff rammt Offshore-Windturbine
Bereits einen Tag nach seiner Stationierung war der neue Seenotkreuzer im Einsatz. Bild: DGzRS
WINDKRAFT OFFSHORE:
Kleineres Schiff rammt Offshore-Windturbine
Drei Verletzte gab es beim Zusammenstoß eines sogenannten Crew Transport Vessels mit einer Windturbine im Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 1 in der Nordsee.
 
Aus bislang noch unbekannter Ursache ist ein sogenanntes Crew Transfer Vessel auf der Fahrt zum Offshore-Windpark Merkur mit dem Fundament einer Windturbine im Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 1 kollidiert. Beide Hochseewindparks liegen nicht weit entfernt voreinander im gleichen Nordsee-Planungscluster 2.

Drei Crew-Mitglieder des unter britischer Flagge fahrenden Schiffes Njord Forseti sind nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit Sitz in Bremen verletzt worden, eines davon schwer. Ein Rettungshubschrauber flog den Schwerverletzten, der zuerst von einem in der Nähe kreuzenden Versorgungsschiff geborgen wurde, ins Universitätsklinikum der niederländischen Stadt Groningen und anschließend einen der leichter Verletzten ins Krankenhaus nach Westerstede (Landkreis Ammerland). Ein DGzRS-Seenotretter begleitete anschließend das rund 26 Meter lange Unfallschiff, dessen Bug bei der Kollision eingerissen worden ist, in einen niederländischen Hafen.

„Über die Gründe, die zu dem Unfall geführt haben, können wir derzeit noch nichts sagen“, hieß es auf E&M-Anfrage bei der Wasserschutz-Polizeiinspektion Niedersachsen.

Bei dem Zusammenstoß hat sich nach Informationen des Betreibers Oersted die beschädigte Windturbine im Hochseewindpark Borkum Riffgrund 1 „aufgrund von Vibrationen“ automatisch abgeschaltet „und bleibt auch so lange außer Betrieb, bis der Schaden inspiziert wurde“. Alle weiteren 77 Anlagen der 4-MW-Klasse seien weiter in Betrieb. Wann die betroffene Offshore-Windturbine wieder ans Netz geht, lasse sich noch nicht abschätzen. „Wichtig bei diesem Vorfall ist vor allem gewesen, dass die Rettungskette funktioniert hat“, betonte Unternehmenssprecherin Larissa Dieckhoff gegenüber E&M.

 
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Freitag, 24.04.2020, 12:31 Uhr