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Enerige & Management > Smart Meter - Kommunikationsnetz für Smart Meter im Test
Bild: Fotolia.com, unique3d
SMART METER:
Kommunikationsnetz für Smart Meter im Test
Deutsche Telekom und Voltaris haben eine Komplettlösung für den Messstellenbetrieb und die Vernetzung von intelligenten Messsystemen erarbeitet.
 
Im Dezember des vergangenen Jahres hat das Bundeswirtschaftsministerium das Energiewende-Projekt „Designetz“, das sich über Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland erstreckt, zur Förderung ausgewählt. In verschiedenen Teilprojekten sollen Lösungen zur Integration der erneuerbaren Energien gezeigt werden.

Das saarländische Teilprojekt ist der Demonstrator für ein „System für das Verteilnetz der Zukunft“. Gegenüber E&M Powernews erklärte Voltaris-Geschäftsführer Peter Zayer: „Im Rahmen von Designetz im Saarland wollen wir durch die Zusammenarbeit von Telekom und Voltaris das LTE450-Netz für den Einsatz der intelligenten Messsysteme nutzen.“ Er bezeichnete es als „spannende Herausforderung“, die neuen intelligenten Messsysteme, zu denen Messeinrichtungen, Smart-Meter-Gateways und Steuerboxen gehören, mit neuester Telekommunikationstechnologie im Feld zu erproben.

Im Förderprojekt hat Voltaris den Messstellenbetrieb und die Gateway-Administration für intelligente Messsysteme übernommen, während die Telekom ihr Wissen in der Informations- und Kommunikationstechnik sowie ihre Erfahrung mit der Sicherheitsinfrastruktur PKI (Public Key Infrastructure) einbringt. Vor allem das netzdienliche Steuern von Erzeugungsanlagen, Speichern und sonstigen Flexibilitäten soll demonstriert werden.

Über die Kommunikationsinfrastruktur, zur Anbindung von Smart Metern und zur Steuerung von Anlagen, wird in der Branche derzeit ausführlich diskutiert. Die Deutsche Telekom macht sich für das sogenannte LTE450-Netz stark, für das sie als Netzbetreiber eine Lizenz besitzt. Befürworter der 450-MHz-Lösung argumentieren, dass mit dieser Technologie intelligente Messsysteme gerade dort angebunden werden könnten, wo sie üblicherweise verbaut werden: in Untergeschossen bzw. Kellern und hinter Mauern in Gebäudeteilen, die mit 900-, 1 800- oder 2 100-MHz-Mobilfunk in der Regel nicht mehr erreicht werden.

Unter anderem hat auch der VDE ein Positionspapier zum Thema Kommunikationsnetz für das Smart Grid erstellt, in dem die Eigenschaften von LTE450 beschrieben werden.

 
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Montag, 22.02.2016, 14:44 Uhr