• Nach der Flut klimagerechten Wiederaufbau starten
  • Pfalzsolar bringt App für private Solaranlagen auf den Markt
  • Deutsche Bahn fährt mit Wasserkraft aus Norwegen
  • Schäden durch Ransomware in zwei Jahren vervierfacht
  • Neues Projekthaus für Amprion im Bau
  • Windenergie-Schlusslicht Bayern feiert sich für Solarausbau
  • "Schutzengel am Handgelenk" geht an den Markt
  • "H2-Index" berechnet Kosten grüner Wasserstoffproduktion
  • Blockchain zwischen Hype und produktivem Einsatz
  • Netzbetreiber fordern rasche EAG-Umsetzung
Enerige & Management > Baden-Württemberg - Kompromiss bei Solarpflicht-Regelung
Bild: Martina Berg, Fotolia.com
BADEN-WÜRTTEMBERG:
Kompromiss bei Solarpflicht-Regelung
Die Spitzen der grün-schwarzen Landesregierung haben die letzten Streitpunkte für ein neues Klimaschutzgesetz ausgeräumt.
 

(dpa) − Beide Seiten erklärten am Dienstagabend in Stuttgart, dass es künftig eine Solarpflicht für gewerblich genutzte Gebäude geben soll. Die Grünen hatten eine Solarpflicht für alle Neubauten gefordert. Die CDU wollte aber nicht, dass Wohngebäude mit einbezogen werden. Die Einigung steht unter dem Vorbehalt, dass die grün-schwarzen Regierungsfraktionen zustimmen. Abschließende Beratungen dazu soll es in der kommenden Woche geben.

Zudem verständigten sich die Koalitionsspitzen darauf, dass eine Klimaschutzstiftung eingerichtet wird. Der finanzielle Grundstock von 50 Millionen Euro wurde bereits im Landesetat eingeplant. Die CDU hatte die Stiftung gefordert. Die Idee: Für seine eigenen CO2-Emissionen soll das Land Geld in die Stiftung einzahlen. Dieses Geld soll genutzt werden, um in Klimaschutzmaßnahmen zu investieren. Die Grünen standen der Stiftung lange skeptisch gegenüber.

Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz sprach von einem Durchbruch beim Klimaschutzgesetz. Mit einer Solarpflicht für Nicht-Wohngebäude sei der Südwesten bundesweit Vorreiter. Die Spitzenkandidatin der CDU zur Landtagswahl 2021, Susanne Eisenmann, sagte, der CDU sei wichtig, dass das Bauen für Familien nicht teurer werde und dass die Klimaschutzstiftung komme.

Oberstes Ziel des neuen Klimaschutzgesetzes ist es, dass das Land Baden-Württemberg bis 2030 seine Treibhausgasemissionen um 42 % im Vergleich zum Jahr 1990 reduziert.


 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 13.05.2020, 10:12 Uhr