• Notierungen im Steigen
  • Energiemärkte zeigen sich weiter fest
  • Stufenweiser Smart Meter Rollout geht weiter
  • Neue Allianz fordert 500 Euro Energiewende-Prämie
  • Kabinett beschließt Etat 2022 und Klimaschutzgesetz mit Lücken
  • EnBW verkauft Start-up Twist Mobility
  • Stadtwerke Bochum erfüllen Unternehmensziele
  • EnBW will bis 2025 rund 180 Mio. Euro einsparen
  • Die Marktmacht von RWE wächst
  • Sieben Empfehlungen zum Gelingen der Energiewende
Enerige & Management > Wasserstoff - Krefeld errichtet eigene Wasserstoffanlage
Bild: HyBalance
WASSERSTOFF:
Krefeld errichtet eigene Wasserstoffanlage
Die Stadtwerke Krefeld wollen eine eigene Elektrolyseanlage bauen. Mit dem erzeugten Wasserstoff soll bald der Fuhrpark des kommunalen Unternehmens betankt werden.
 
Im kommenden Jahr wollen die Stadtwerke Krefeld in der Stadt eine Elektrolyse-Anlage für die Produktion von Wasserstoff errichten. Die Anlage soll mit einer Leistung von 1 MW starten. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 geplant, heißt es von den Stadtwerken. Eine Wasserstofftankstelle soll ebenfalls entstehen.

„In der ersten Ausbaustufe können dann zunächst zehn neu anzuschaffende Brennstoffzellen-Busse der SWK Mobil mit Wasserstoff betankt werden“, so SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke. Ab 2024 sollen die ersten SWK-Busse sowie die Mülllfahrzeuge der örtlichen Abfallgesellschaft mit selbst hergestelltem Wasserstoff betrieben werden. Perspektivisch soll der gesamte Fuhrpark der Krefelder ÖPNV-Gesellschaft SWK Mobil mit Wasserstoff versorgt werden.

Strom aus der Müllverbrennungsanlage

Im Jahr 2019 hat das kommunale Unternehmen mit der Hochschule Niederrhein eine Machbarkeitsstudie für die Ansiedlung einer Elektrolyse-Anlage im eigenen Netzgebiet erstellt. Ausgewählt wurde als Standort für den Elektrolyseur und der Wasserstofftankstelle nun das Gelände der Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage, die von der EGK Entsorgungsgesellschaft betrieben wird. Auf dem Gelände gebe es ausreichend Platz für die Stadtbusse und auch die Voraussetzungen für einen Tankstellenbetrieb seien in weiten Teilen vorhanden, so die SWK.

Der Wasserstoff wird per Elektrolyse mit Strom aus der Müllverbrennungsanlage gewonnen. Mehr als 50 % des verbrannten Materials stammt laut SWK aus biogenen Quellen wie Holz, Papier und Pappe sowie Pflanzen- und Speiseresten. Die Produktion von grünem Wasserstoff sei zur Erreichung der Klimaziele wichtig „und durch den hohen Biomasseanteil unserer gesammelten Abfälle auch gegeben“, so Abraham. „Das bedeutet auch: Unser aller Siedlungsabfall ist nachwachsender Rohstoff und trägt zur Energiewende bei.“

Die EGK Entsorgungsgesellschaft ist Mitglied der „H2-Allianz: Die Erzeuger“, die im Rahmen der „Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper“ ins Leben gerufen wurde. Sechs Betreiber von Müllverbrennungsanlagen haben sich darin zusammengeschlossen. Sie wollen bis zum Jahr 2030 mindestens 6 MW Elektrolysekapazität in der Region installieren.

 
Auf dem Gelände der EGK soll der Elektrolyseur entstehen
Bild: SWK

 

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 8.93
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 17.12.2020, 12:52 Uhr