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Enerige & Management > Studien - Kundenerwartungen setzen Stadtwerke unter Druck
Bild: Fotolia.com, alphaspirit
STUDIEN:
Kundenerwartungen setzen Stadtwerke unter Druck
Die Digitalisierung der Energieversorgung und die Nachfrage nach innovativen Lösungen wird laut einer Studie der Energiewirtschaft den stärksten Wandel seit Jahren bescheren.
 
Auf die Digitalisierung der Energiewirtschaft sollten Stromversorger mit einem breiten Angebot an plattformbasierten Dienstleistungen reagieren. Zu diesem Ergebnis kommt das Management- und Technologieberatungsunternehmen Bearing Point. Rund 1 000 Kunden von Stadtwerken hatten die Berater zu den Anforderungen an den „Energieversorger der Zukunft“ befragt.

Wie die Ergebnisse der Befragung zeigen, haben die Kunden hohes Vertrauen in ihre Energieversorger hinsichtlich innovativer Angebote. Mehr als 80 % der Befragten trauen sowohl den Stadt- und Regionalwerken als auch den großen Energieversorgern die Bereitstellung von energienahen Dienstleistungen zu. 66 % Prozent der Kunden haben zugleich ein hohes Interesse an energienahen Dienstleistungen und 69 % können sich vorstellen, auch energieferne Angebote wie etwa Internet oder Telekommunikationsdienste oder Mobilitätsangebote über ihren Stromversorger zu beziehen.

Dieses Potenzial gilt es für Stadtwerke zu nutzen, denn knapp zwei Drittel der befragten Kunden setzen ihr Vertrauen auch in spezialisierte Start-ups. Somit werden Start-ups und Technikkonzerne zunehmend zu Konkurrenten von Energieversorgern. Noch haben Stromversorger aber einen Vertrauensvorschuss. Obwohl auch Internet- und Technikkonzerne wie Google, Tesla und Apple verstärkt versuchen, mit Angeboten in den Energiemarkt einzudringen, trauen überraschenderweise nur knapp 25 % der Befragten diesen Anbietern die Erbringung energienaher Dienstleistungen zu.

Die Energieversorger haben somit die Chance, hier mit individuellen Angeboten Umsätze zu generieren und vor allem auch jüngere Zielgruppen an sich zu binden. Dies verlangt von den Energieversorgern aber eine dynamische Produktentwicklung mit schneller Marktreife und optimaler Wertschöpfung. Bislang beziehen erst 3 % der befragten Kunden tatsächlich energienahe Dienstleistungen zur dezentralen Energieerzeugung, zur Energieeffizienz oder Smart-Home-Anwendungen von ihren Energieversorgern.

 
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Dienstag, 26.09.2017, 16:09 Uhr