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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Ladeinfrastruktur in Stuttgart wächst weiter
Bild: Jonas Rosenberger
ELEKTROFAHRZEUGE:
Ladeinfrastruktur in Stuttgart wächst weiter
149 öffentliche Ladesäulen bauen die Stadtwerke Stuttgart in der baden-württembergischen Landeshauptstadt.
 
Für weitere 33 von 56 Ladesäulen-Standorte haben die Stadtwerke Stuttgart den Zuschlag von der Landeshauptstadt bekommen, teilte das Unternehmen mit. Damit sind sie auch bei der zweiten Ausschreibung der Stadt erfolgreich und bauen nun insgesamt 149 öffentliche Ladesäulen in 88 von 152 Stuttgarter Stadteilen. 

„Dies ist unser erster Auftrag für öffentliche Ladeinfrastruktur mit einem solch großen Volumen“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Olaf Kieser. Dass die Nutzer an den Ladesäulen Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, ist Kieser wichtig – „denn nur so ist Elektromobilität ökologisch“. An den Ladesäulen der Stadtwerke sollen die Autofahrer ihr Elektrofahrzeug ausschließlich mit TÜV-zertifizierten Ökostrom der Stadtwerke laden können.

Mit dem Bau von 149 Ladesäulen ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Für eine Laufzeit von acht Jahren hat die Landeshauptstadt den Bau und Betrieb von 346 Normalladesäulen (AC) mit je zwei Ladepunkten für den öffentlichen Raum ausgeschrieben. Zusammen mit den bereits bestehenden 158 AC-Ladesäulen soll es damit rund 500 öffentliche Standorte mit AC-Ladesäulen in Stuttgart geben.

​Standortwahl genau durchdacht

Die Stadtwerke visieren an, in möglichst vielen Stadtteilen der Landeshauptstadt Ladesäulen bereit zu stellen. „Den genauen Standort einer jeden Stadtwerke-Ladesäule wird die Landeshauptstadt mit den Bezirksbeiräten sowie dem Netzbetreiber, der Stadtwerke-Tochter Stuttgart Netze, festlegen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtwerke. 

Bereits bei ihrer Bewerbung auf die Ausschreibung der Landeshauptstadt hatten die Stadtwerke Stuttgart Standortvorschläge eingereicht. Diese basierten auf die Standortanalyse, die die Stadtwerke zusammen mit dem Institut Stadt Mobilität Energie (ISME) durchgeführt hatte. Wichtig sei bei der Analyse gewesen, möglichst viele Haushalte an die Lade-Infrastruktur anzuschließen, die über keine eigenen Stellplätze beziehungsweise Lademöglichkeiten verfügen.

 
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