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Enerige & Management > F&E - Leichte Erholung bei Erneuerbaren-Patenten
Bild: shutterstock
F&E:
Leichte Erholung bei Erneuerbaren-Patenten
Die Zahl der veröffentlichten Patentanmeldungen zu erneuerbaren Energien mit Wirkung für Deutschland ist nach einem mehrjährigen Abwärtstrend 2019 erstmals wieder gestiegen.
 
2019 veröffentlichten das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) und das Europäische Patentamt (EPA) in der Solartechnik, bei Windkraftmaschinen, Wasserkraft sowie in der Erdwärme- und Biogastechnik 1.077 Anmeldungen – und damit 9,6 % mehr als im Jahr zuvor, teilte das DPMA am 24. April mit.

Das jüngste Plus geht vor allem auf einen deutlichen Zuwachs um 16,6 % bei Windkraftmaschinen zurück. Bei der Solartechnik sowie bei Erdwärme und Biogas war ein hauchdünnes Plus zu verzeichnen. Bei der Wasserkraft liegt die Zahl der Anmeldungen exakt auf dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der Patentanmeldungen von Unternehmen und freien Erfindern aus Deutschland war allerdings 2019 mit Ausnahme der Windkraft rückläufig.

„Die verschiedenen Nutzungsformen erneuerbarer Energien sind absolute Schlüsseltechnologien für den zukunftsfähigen Umbau vieler Wirtschaftsbereiche und für den Kampf gegen den Klimawandel. Dass die Innovationstätigkeit hier wieder anzieht, ist eine gute Nachricht – nicht nur für den Umweltschutz“, sagte DPMA-Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäffer. Die Patentanmeldungen werden nach den gesetzlichen Vorgaben in der Regel 18 Monate nach Einreichung veröffentlicht.

Drastisches Minus im Vergleich zu 2013

Langfristig betrachtet liegen die Zahlen von 2019 jedoch deutlich unter denen von vor sechs Jahren. 2013 veröffentlichten DPMA und EPA noch 1.977 Patentanmeldungen im Bereich erneuerbare Energien mit Wirkung für Deutschland. Im vergangenen Jahr waren es 45,5 % weniger.

 
Entwicklung der Patentanmeldungen mit Wirkung für Deutschland in ausgewählten Gebieten der erneuerbaren Energien (zur Vollansicht bitte
auf die Grafik klicken)
Grafik: DPMA

Vor allem der Rückgang bei der Solartechnik ist auffällig: Vor sechs Jahren wurden noch 919 Anmeldungen veröffentlicht, im vergangenen Jahr nur ein Drittel davon (304). Gründe dafür könnten im Vergleich zu früheren Jahren ungünstigere wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen sein. In einigen Bereichen der erneuerbaren Energien – wie etwa der Windkraft und der Wasserkraft – erscheint die Technik derzeit allerdings soweit ausgereift, dass neue Anmeldungen meist nur noch kleine Weiterentwicklungen bestehender Techniken enthalten.

Der allgemeine Trend der Anmeldezahlen bei den regenerativen Energien korrespondiert im Großen und Ganzen mit der Entwicklung der internationalen Anmeldungen bei der WIPO. Die Weltorganisation für geistiges Eigentum verzeichnet in diesen Technologiebereichen für 2019 ebenfalls ein Minus von 18 % im Vergleich zu 2013.

 
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Freitag, 24.04.2020, 14:29 Uhr