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Enerige & Management > Vertrieb - Mainova mit 2.000. Mieterstrom-Kunden
Bild: Fotolia.com, Photo-K
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Mainova mit 2.000. Mieterstrom-Kunden
Mit einem Portfolio von mehr als 6 MW Leistung sieht sich der Frankfurter Energieversorger als der bundesweit größte solare Mieterstrom-Anbieter.
 
Die Mainova hat jüngst ihren 2.000. Mieterstrom-Kunden unter Vertrag genommen. Nach eigenen Angaben versorgt der Frankfurter Energieversorger mittlerweile 30 Siedlungen in den Bankenmetropole mit solarem Mieterstrom. Dafür hat das Unternehmen mit „Mainova Strom Lokal PV“ eigens einen Mieterstrom-Tarif entwickelt, der im Vergleich mit anderen Grünstrom-Angeboten auch der günstigste ist.

Um die urbane Energiewende voranzubringen, kooperiert Mainova mit der Immobilienwirtschaft. Dabei pachtet der Energieversorger in der Regel von den Wohnungsbaugesellschaften Dachflächen und bietet ein Komplettpaket an, das die Finanzierung, die Installation, den Anlagenbetrieb und die Abrechnung umfasst. Nach eigener Angaben sieht sich Mainova mit einer installierten Leistung von mehr als 6 MW als bundesweiten Marktführer beim solaren Mieterstrom.

Allein diese Zahl zeigt schon, dass das vor rund drei Jahren vom Bundestag verabschiedete Mieterstrom-Gesetz nicht richtig funktioniert. Deshalb hat jüngst ein Bündnis aus elf Verbänden die Bundesregierung aufgefordert hat, die bereits für den vergangenen Herbst angekündigte Novelle des Mieterstrom-Gesetzes endlich anzupacken.
 
Die beiden Mainova-Mitarbeiterinnen Dalia Sommerfeld-Scheitza (r.) und Marie Textor (l.) überreichen Beate Lauckner, der 2.000. Mieterstrom-Kundin in Frankfurt, ein Willkommensgeschenk.
Bild: Mainova AG

„Seit Inkrafttreten des Mieterstrom-Gesetzes vor drei Jahren hat sich wenig getan. Das Modell ist zu bürokratisch und rechnet sich einfach nicht. Das ist nicht im Sinne der Verbraucher“, betonte Thomas Engelke, Leiter Team Energie und Bauen bei der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), bei Vorstellung der Initiative. Nur gut 1 % des gesetzlich möglichen Mieterstrompotenzials werde nach Worten Engelkes in der Praxis tatsächlich umgesetzt. Für dieses Jahr hatte die Bundesnetzagentur bis Ende Mai im Marktstammdatenregister nur ganz wenige solare Mieterstromprojekte mit zusammen 7,16 MW registriert. Laut Gesetz sind aber Projekte im Gesamtumfang von 500 MW möglich.

Zu dem genannten Bündnis zählen das BHKW-Forum, der Bund der Energieverbraucher, der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD), der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK), der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne), der Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW), der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DRGV), der Deutsche Mieterbund (DMB), Haus & Grund sowie vzbv.

 
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Dienstag, 28.07.2020, 14:57 Uhr