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Enerige & Management > Wasserstoff - MAN holt Hochschulen aufs Werksgelände
Bild: iStock/Frank Harms
WASSERSTOFF:
MAN holt Hochschulen aufs Werksgelände
Der Nutzfahrzeughersteller MAN holt sich Hochschulkompetenz ins Haus. Ziel: Die Entwicklung von wasserstoffbasierten Antrieben.
 
MAN Truck & Bus, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und die Technische Hochschule Nürnberg (THN) haben eine Kooperationsvereinbarung zur Forschung und Entwicklung von wasserstoffbasierten Fahrzeugantrieben geschlossen.

Das Besondere: Erstmals werden Hochschulwissenschaftler und Studierende gemeinsam mit den Entwicklern eines Fahrzeugherstellers direkt auf dessen Werksgelände ein gemeinsames Labor sowie Prüfstände zur Erforschung der Wasserstofftechnologie betreiben, heißt es in einer Mitteilung des Nutzfahrzeugspezialisten.

Erwartet wird, dass die gemeinsame Arbeit von Forschern und Ingenieuren zusammen mit der bereits vorhandenen Infrastruktur eine „praxisbezogene und anwendungsnahe Forschung und Entwicklung“ ermöglicht. Dabei soll die FAU den Schwerpunkt auf die Grundlagenforschung legen, die THN ihre Stärken im Gebiet der anwendungsnahen Forschung einbringen und MAN für die Umsetzung der Forschungsergebnisse bei Wasserstoff-Brennstoffzellen und Wasserstoff-Verbrennungsmotoren in Lastwagen und Bussen sorgen.

Ziel: Europaweites Kompetenzzentrum für Wasserstoff

Als gemeinsames Ziel formuliert man bei MAN: die Metropolregion Nürnberg im Rahmen der bayerischen Wasserstoffstrategie zu einem europaweiten Kompetenzzentrum für entsprechende Antriebe zu machen. Neben FAU und TH sind das Helmholtz Institut für Erneuerbare Energie (HI-ERN), der Energie Campus Nürnberg (EnCN), der Nuremberg Campus of Technology sowie die beiden Fraunhofer Institute IIS und IISB als weitere Forschungspartner aus der Region im Boot.

Die Arbeit auf dem Wasserstoff-Campus soll die gesamte Wertschöpfungskette der Antriebsform abdecken: von der umweltfreundlichen Erzeugung des Wasserstoffs über die Distribution und Infrastruktur, der Energiewandlung zurück zu Strom bis hin zur Anwendung der Technik beim Kunden im Fahrzeug. Als weiteres wichtiges Ziel der Kooperationsvereinbarung wird die Zusammenarbeit bei Lehre und Ausbildung genannt.

Frederik Zohm, Vorstand Forschung und Entwicklung bei MAN Truck & Bus SE, sagt zu dem Projekt: „Wir stehen als Nutzfahrzeughersteller vor dem größten Wandel unserer Branche seit der Erfindung des Dieselmotors.“ Prof. Joachim Hornegger, Präsident der FAU, ergänzt: „Unsere Gesellschaft braucht neue, nachhaltige Formen der Mobilität – nur wenn Wissenschaft und Industrie eng zusammenarbeiten, kann eine solche Verkehrswende gelingen.“

Prof. Niels Oberbeck, Präsident der TH Nürnberg, nennt das gemeinsame Vorhaben den „Idealtyp einer Kooperation entlang der gesamten Innovationskette, von der Grundlagenforschung über die anwendungsorientierte Forschung bis zum Transfer in die Praxis“.

 
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