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Enerige & Management > Gas - Marktraumumstellung zu 99 Prozent im Plan
Bild: Shutterstock, Hamik
GAS:
Marktraumumstellung zu 99 Prozent im Plan
Die Bundesnetzagentur hat Zahlen zur Umstellung von L-Gas aus H-Gas vorgelegt. Die Pandemie ist bislang kein Problem.
 
"Trotz der Corona-Pandemie bleibt die Marktraumumstellung im Plan", teilte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, mit. 400.000 Geräte sollten in diesem Jahr auf die neue Gasqualität umgestellt werden. 99 % der Geräte konnten "erfolgreich umgestellt werden". Im kommenden Jahr soll die Zahl der Geräte, die umgestellt werden, auf 600.000 gesteigert werden.

Im Zuge der Pandemie gab es Befürchtungen, dass der Zeitplan zur Umstellung nicht eingehalten werden kann. Diese habe sich laut Bundesnetzagentur nicht bestätigt. Zwar hätten sich Verzögerungen ergeben durch einen erhöhten Kommunikations- und Abstimmungsaufwand zwischen Netzbetreibern und betroffenen Verbrauchern. Weiterhin hätten oftmals auch die Monteure keinen Zugang mehr zu den anzupassenden Gasgeräten gehabt. "Die anfänglichen Verzögerungen konnten im Laufe des Jahres auch wegen einer besseren Erreichbarkeit der Verbraucher wieder aufgeholt werden."

Niederlande steigen aus Erdgasförderung aus

In den kommenden Jahren wird sukzessive der Import von sogenanntem L-Gas aus den Niederlanden nach Deutschland reduziert. Aber auch die heimischen L-Gasfelder in Niedersachsen liefern immer weniger. Vor allem in Nordwesten der Republik werden aber viele Heizungen und Anlagen mit dem niederkalorischen L-Gas betrieben.

Die Niederlande legen die Förderungen unter anderem aufgrund von Umweltbeeinträchtigung wie Erdbeben bis 2030 still. "Bis zum Jahr 2029 müssen die Betreiber von Erdgasnetzen in einigen Regionen Deutschlands alle Anlagen auf eine neue Erdgasbeschaffenheit umstellen", so die Bundesnetzagentur.

Die betroffenen Gebiete werden dann mit hochkalorischen L-Gas aus Skandinavien und Russland versorgt, wie bereits seit Jahrzehnten Ost- und Süddeutschland. L-Gas ist noch über Jahre hinaus in großen Mengen auf den internationalen Märkten verfügbar. Aber: "Für die neue Erdgasqualität muss der Netzbetreiber die Gasverbrauchsgeräte in Haushalten, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen umrüsten", so die Bundesnetzagentur.

 
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