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Enerige & Management > Börse - Mehr Flexibilität gegen negative Stundenpreise
Bild: Trianel
BÖRSE:
Mehr Flexibilität gegen negative Stundenpreise
Laut einer Studie nimmt die Zahl der negativen Stundenpreise an der Strombörse immer mehr zu. Dem müsse durch ein Flexibilitätsgesetz im Bereich des Kraftwerkseinsatzes entgegengesteuert werden.
 
An der Strombörse Epex Spot in Paris wurden zwischen Dezember 2012 und Dezember 2013 insgesamt 97 Stunden mit einem negativen Strompreis ermittelt. In dieser Konstellation bezahlt der Verkäufer einer Strommenge den Handelspartner für die Abnahme des Stroms. Für die privaten Stromverbraucher habe dies zur Folge gehabt, dass 90 Mio. Euro mehr für die Förderung erneuerbarer Energien bezahlt werden mussten. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie, die das Analysehaus Energy Brainpool im Auftrag der Denkfabrik Agora Energiewende durchgeführt hat.

Die Ursache für die negativen Strompreise liege vor allem in der Inflexibilität der Braunkohle- und Kernkraftwerke sowie des wärmeorientierten Betriebs von KWK-Anlagen. Diese Anlagen haben trotz des negativen Preissignals von der Börse Strom produziert. Falls die konventionellen Anlagen weiterhin so inflexibel bleiben, werden im Jahr 2022 voraussichtlich an rund 1 000 Stunden im Jahr negative Strompreisen zu verzeichnen sein, mit entsprechend höheren Belastungen der Stromkunden, heißt es in einer Mitteilung der Agora Energiewende.

"Die Studie zeigt, dass es höchste Zeit für ein Flexibilitätsgesetz ist", erklärte Dr. Patrick Graichen, Direktor der Agora Energiewende. Mit einer gesetzlichen Vorgabe könnten Barrieren, die einem flexiblen Kraftwerksbetrieb entgegenstehen, abgebaut werden. Erneuerbare Energie sollten verstärkt Systemdienstleistungen übernehmen können, Stromkunden sollten angereizt werden, ihren Verbrauch in Zeiten mit hoher Stromproduktion aus Erneuerbaren zu verlagern.

Die vollständige Studie klann unter www.agora-energiewende.de/negative strompreise/   abgerufen werden.

 
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Dienstag, 10.06.2014, 13:30 Uhr