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Enerige & Management > Gasnetz - Mehr Transportkapazitäten nach Westen
Bild: Fotolia.com, WestPic
GASNETZ:
Mehr Transportkapazitäten nach Westen
Ungarn vervierfacht bis 2024 seine Transportkapazitäten für Erdgas in Richtung Slowakei.
 

Nach Angaben des ungarischen Außenministers Peter Szijjarto ist dann eine Beförderung von jährlich mehr als 5 Mrd. Kubikmetern Erdgas auch nach Westeuropa möglich. Dies werde wichtig nach Inbetriebnahme der südlichen Pipeline Balkan Stream, über die Erdgas aus Russland über den Balkan nach Westen befördert werden soll.

Im Februar hatten die Regierungen der Slowakei und Ungarns vereinbart, beim Transport von Erdgas intensiver zusammenzuarbeiten. Am 1. Juli 2015 wurde eine Pipeline zwischen beiden Ländern in Betrieb genommen, über die sich Gas in beide Richtungen befördern lässt. Derzeit strömt aber nur Gas in Richtung Ungarn. Die tägliche Transportmenge liegt bei etwa 10 Mio. Kubikmetern Erdgas.

Die noch im Ausbau befindliche Gas-Pipeline Balkan Stream, womit in Verlängerung von Turkish Stream russisches Erdgas von Bulgarien an den Knotenpunkt Baumgarten bei Wien gelangen soll, führt auch durch ungarisches Staatsgebiet und soll eine Alternative zum traditionellen Transportweg über die Ukraine werden. Bulgarien will seinen Streckenabschnitt bis Jahresende fertigstellen.

Ungarn bezieht seit Jahren kontinuierlich immer mehr Erdgas über Gazprom. Durch die Beteiligung an Balkan Stream will das Land unabhängig von Lieferausfällen bei Erdgas werden, die durch die regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine bedingt sind. Die Regierung in Budapest verhandelt derzeit auch über den massiven Ankauf von Flüssigerdgas ab dem LNG-Terminal in Kroatien, der im Januar 2021 eröffnet werden soll.


 
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