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Enerige & Management > Beteiligung - Mehr Wagniskapital für Start-ups
Bild: Fotolia.com, bluedesign
BETEILIGUNG:
Mehr Wagniskapital für Start-ups
Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat eine Datenbank eingerichtet, mit deren Hilfe Start-ups und private Investoren zusammenkommen sollen.
 
Unter dem Namen „Invest“ hat die Bundesregierung im Jahr 2013 ein Programm mit dem Ziel gestartet, attraktive Bedingungen für die Beteiligung privater Kapitalgeber, sogenannter Business Angels, an Start-ups zu schaffen. Dazu muss das Start-up verschiedene Voraussetzungen erfüllen, insbesondere vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) als „innovativ“ eingestuft sein und einen Antrag auf Invest-Förderfähigkeit bewilligt bekommen. Es muss einer im Sinne des Förderprogramms als innovativ geltenden Branche angehören, wie beispielsweise der IT- oder Telekommunikationsbranche. Als Nachweis wird jedoch auch ein entsprechendes Patent oder die Förderung im Rahmen eines Forschungs- und Innovationsprojekts anerkannt. Weitere Anforderungen an das Unternehmen: nicht mehr als 50 Mitarbeiter, nicht mehr Jahresumsatz als 10 Mio. Euro und nicht älter als sieben Jahre.

Zwischen Mai 2013 und Juli 2017 wurden dem BMWi zufolge im Rahmen des Invest-Programms insgesamt 3 075 Beteiligungen gefördert und damit 288 Mio. Euro Wagniskapital mobilisiert. Fast 65 Prozent der jungen Unternehmen kommen aus der Informationstechnologie- und Telekommunikationsbranche.

Investoren, die sich an einem förderfähigen Start-up beteiligen möchten, können beim Bafa einen Erwerbszuschuss beantragen. Dieser beträgt 20 Prozent der Investitionssumme und ist steuerfrei. Anfang 2017 wurde die maximale geförderte Investitionssumme auf 500 000 Euro erhöht, so dass der maximale Zuschuss nun 100 000 Euro, statt wie bisher 50 000 Euro beträgt - steuerfrei. Dafür müssen die Anteile mindestens drei Jahre gehalten werden.

Und wenn der Investor seine Anteile veräußert, spätestens nach 10 Jahren mit einem Gewinn von mindestens 2 000 Euro, kann er beim Bafa einen Antrag auf einen steuerfreien Exit-Zuschuss stellen. Der beträgt 25 Prozent des Veräußerungsgewinns und ist auf 80 Prozent der Investitionssumme begrenzt.
Damit Start-ups und Investoren sich leichter finden können, hat das Bundeswirtschaftsministerium nun eine Datenbank eingerichtet, in die sich junge Unternehmen mit einem gültigen Förderfähigkeitsbescheid aufnehmen lassen können. Aktuell sind dort 73 Unternehmen aufgeführt.

 
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Dienstag, 28.11.2017, 16:08 Uhr