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Enerige & Management > Photovoltaik - Mieterstrom für 1 100 Berliner Haushalte
Bild: Fotolia.com, itestro
PHOTOVOLTAIK:
Mieterstrom für 1 100 Berliner Haushalte
Die Berliner Stadtwerke nehmen eine große Solarstromanlage auf Gebäuden der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Gesobau in Betrieb, die Mieterstrom für Bewohner liefert.
 
Die Mieter der 1 120 Wohnungen des Pankeviertels, einer Wohnsiedlung der Immobiliengesellschaft Gesobau AG im Norden der Hauptstadt, können jetzt von den Berliner Stadtwerken günstigen Ökostrom vom eigenen Hausdach beziehen. Der kommunale Energieversorger hat dafür seit 2015 auf den Flachdächern von 14 Wohnhäusern verteilt eine Photovoltaikanlage mit 4 800 Quadratmetern Modulfläche und 595 kW Erzeugungsleistung installiert. Seit Ende Juni ist sie vollständig in Betrieb. Das Unternehmen rechnet mit einer jährlichen Produktion von 520 000 kWh Ökostrom.

Nach Angaben von Geschäftsführer Andreas Irmer haben die Stadtwerke bereits etwa ein Viertel der Bewohner als Mieterstrombezieher gewonnen. Der Versorger bietet den Mieterstrom zu einem Preis an, der etwa 15 Prozent unter dem Grundversorgungstarif liegt.

Das Unternehmen ist mit den 25 Prozent Durchdringung recht zufrieden, weil so ein großer Teil des in der PV-Anlage erzeugten Stroms im Pankeviertel verkauft werden kann. Das macht die Anlage, die ohne besondere Förderung auskommen muss, wirtschaftlich. Denn jede nicht dort verbrauchte Kilowattstunde, die in das Netz eingespeist werden müsse und nur nach EEG vergütet werde, sei ein Verlustgeschäft, sagt Stadtwerke-Mann Michael Bolle. „Es geht darum, so wenig wie möglich einzuspeisen.“
 
Berlins Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher, Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Irmer und Gesobau-Chef Jörg Franzen nahmen die PV-Anlage im Pankeviertel in Betrieb
Bild: Berliner Stadtwerke

An die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Gesobau bezahlen die Berliner Stadtwerke eine Dachflächenpacht, die laut Bolle sehr niedrig bemessen ist. „Wir steuern gerne die Dachflächen zur klimaschonenden und kostengünstigen Energieerzeugung für Mieterstromprojekte bei“, erklärte bei der Inbetriebnahme der PV-Anlage Gesobau-Vorstandschef Jörg Franzen.

Mit der Photovoltaikanlage im Pankeviertel erweitern die Stadtwerke ihre PV-Kapazitäten um ein gutes Stück. Bisher betrieb der kommunale Versorger Solarstromanlagen mit zusammen gut 3,3 MW Erzeugungsleistung auf Wohngebäuden von drei kommunalen Wohnbaugesellschaften und einer privaten Wohneigentümergemeinschaft.

Anfang des Jahres haben die Stadtwerke zudem einen Großauftrag der Berliner Immobilienmanagement GmbH für den Bau von Solarkraftwerken mit 4,7 MW Erzeugungsleistung auf 28 landeseigenen Immobilien erhalten – darunter Schulen, Feuerwachen, Polizeistationen, Bibliotheken und die Show-Bühne Friedrichstadt-Palast. Ein Teil davon ist bereits fertiggestellt, ein Teil davon im Bau.

 
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Freitag, 30.06.2017, 17:36 Uhr