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Enerige & Management > IT - Mit Digitalisierung Gebäude als Kunden gewinnen
Bild: Nmedia, Fotolia
IT:
Mit Digitalisierung Gebäude als Kunden gewinnen
Mehr Energieeffizienz und mehr Komfort mit Hilfe der Digitalisierung – im Innovation Hub von Innogy werden Gebäude als Kunden der Zukunft angesehen.
 
Nicht „sexy“ genug? Noch immer ist der Gebäudebereich das Stiefkind der energiewirtschaftlichen Bearbeitung: ein bisschen Heizungstausch, ein bisschen erneuerbare Energie, ein bisschen Dämmung - zumindest mangelte es in der Vergangenheit nicht nur an den regulatorischen Rahmenbedingungen, sondern vor allem auch an ganzheitlichen Ansätzen, die attraktiv für die Kundschaft sind.

In dem seit vier Jahren bestehenden Innogy Innovation Hub mit aktuell 60 Beschäftigten arbeitet man an solchen Konzepten, wie Alina Prawdzik, Chefin des Bereichs „Smart and Connected“ auf der Konferenz „Power Of Digital“ in Berlin berichtete.

„Gebäude, das sind unsere zukünftigen Kunden“, betont Prawdzik. Man investiere in Technologien und hochqualifizierte Start-ups, die die Themen „smart and connected, machine economy, cyber ventures und disruptive digital“ entlang der Wertschöpfungskette von Gebäuden abdecken. Damit sind unter anderem die technologischen Aspekte wie auch die Datensicherheit und die Kundenbeziehungen erfasst.

Gebäude-Management und Bauüberwachung

„Wir hatten Ende vergangenen Jahres 50 Unternehmen im Portfolio und einen Umsatz von 105 Mio. Euro. In diesem Jahr könnten es 200 Mio. Euro werden“, so Prawdzik. Treiber für intelligente Lösungen für Gebäude seien mehrere Trends: das Bevölkerungswachstum in den Städten, die gewandelten Bedürfnisse der in Gebäuden arbeitenden und wohnenden Menschen wie auch die Erwartung, dass Gebäude in der Zukunft Energie produzieren werden.

Als aktuelle Anwendungen für Smart Buildings nennt die Expertin das Cloud-basierte Gebäude-Management, “intelligentes“ Parken und Zugänge, interne Navigation wie auch vorausschauende Unterhaltung. Auch beim Bau selber kann digitale Überwachung (BIM, Building Information Modeling) eingesetzt werden: So könnte der Baufortschritt überprüft werden und auch Mängel in der Bauausführung ließen sich detektieren.

Praktischer Nutzen muss gegeben sein

Für die Bewohner und Nutzer von Gebäuden gilt: „Der praktische Nutzen der Digitalisierung muss gegeben sein“, wie Prawdzik betont. Das sei nicht immer einfach, weil auch die Bedürfnisse unterschiedlich seien. Sie verweist auf Amazon und Google, die Trends mit dem Arbeitsumfeld ihrer Mitarbeiter gesetzt hätten. Oder auch das Beispiel Zalando: Dort sei die Qualität der Raumluft ein großes Thema gewesen, weil die Produkte, mit denen die Mitarbeiter umgehen, oft Gerüche ausdünsteten.

Die stellvertretende Generalsekretärin von Eurogas, Jesse Scott, die ehemals auch Expertin im Digital-Team der Internationalen Energie-Agentur war, betont den Stellenwert persönlicher Entscheidungen der Gebäudenutzer bei jeder Raum-Interaktion wie etwa der Temperatur-Regelung. „Das ist ein demokratisches Element der Digitalisierung.“

 
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Dienstag, 02.10.2018, 16:33 Uhr