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STROMNETZ:
Netzbetreiber starten Vorstoß für standardisierte Offshore-Netze
Sieben europäische Übertragungsnetzbetreiber, darunter 50 Hertz und Amprion, wollen die Vernetzung europäischer Offshore-Windplattformen vorantreiben.
 
Die europäischen Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz und Amprion (Deutschland),
Svenska Kraftnät (Schweden), RED (Spanien), RTE (Frankreich), Statnett (Norwegen) und Terna (Italien) haben eine Absichtserklärung für den Start von Eurobar unterzeichnet. Es handelt sich dabei um eine Initiative zur Vernetzung europäischer Offshore-Windplattformen.

Das Ziel von Eurobar sei die effiziente und sichere Integration von Offshore-Windenergie in das europäische Stromnetz – ausgehend von aktuellen Projekten wie Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und perspektivisch hin zu einem vernetzten Offshore-System, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Das modulare Konzept sei so aufgesetzt, dass internationale Partner es in Eigenregie umsetzen können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Unterstützung der Standardisierungsprozesse von Schnittstellen und Technologien.

Konkret verfolgt die Eurobar-Initiative die Idee, die kommende Generation von Offshore-Anschluss-Systemen bereits standardisiert auszulegen und damit „Offshore-Grid-ready“ zu machen, sie also für die spätere Integration in Offshore-Netze vorzubereiten. Die Parteien betonen, dass diese Maßnahmen schrittweise umgesetzt werden können und nur dann implementiert werden, wenn sie wirtschaftlich sinnvoll und technisch erforderlich sind.

„Eurobar soll einen konstruktiven Beitrag zu den europäischen Plänen für den Offshore-Ausbau leisten“, sagt Hans-Jürgen Brick, CEO von Amprion. Kooperation und Austausch seien der Schlüssel zum Erfolg dieser Initiative. Deshalb bleibe sie offen für weitere Interessenten.
 

Peter Koller
Redakteur
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Mittwoch, 14.04.2021, 15:34 Uhr

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