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Enerige & Management > Stromnetz - Netze BW schafft mehr Transparenz in der Niederspannung
Bild: Fotolia.com, Stefan Redel
STROMNETZ:
Netze BW schafft mehr Transparenz in der Niederspannung
Der Verteilnetzbetreiber wird seine Ortsnetzstationen mit Stromsensoren ausstatten, die von einem Geschäftsbereich im EnBW-Konzern entwickelt wurden.
 
 
Rund 18 000 Messpunkte sollen der ENBW-Tochtergesellschaft zufolge ab 2020 Echtzeitdaten über die Netzauslastung auf der Niederspannungsebene liefern. Dies sei auch Grundlage für einen effizienten und vorausschauenden Netzausbau.

Dafür sollen in den nächsten Wochen die Sensoren in 550 Ortsnetzstationen in Baden-Württemberg installiert werden und Daten viertelstündlich erfassen und übertragen.

Zwar besäßen klassische Ortsnetzstationen selbst eine Messeinheit, heißt es in einer Mitteilung des Verteilnetzbetreibers. Diese gebe jedoch nur den Gesamtverbrauch einer Station in seiner Spitze an. Zudem werde dieser Wert nur alle vier Jahre abgelesen.

Künftig soll die Stromstärke an den Abgängen – den Kabeln, die Strom von der Ortsnetzstationen in die Straßenzüge und zu den Haushalten leiten – ermittelt und direkt an eine IoT-Plattform übertragen werden. Dort werden die Daten ausgewertet und dann dem Netzbetreiber zur Verfügung gestellt.
 
Die Ortsnetzstation in Malmsheim/Renningen ist eine von 550, die
die Netze BW mit dem Stromsensor „Smight Grid“ ausstattet
Bild: SMIGHT/Uli Deck

Die Zahl an E-Autos werde zunehmen, sagt Hendrik Adolphi. Die Aufgabe eines Netzbetreibers sei es, dieser Entwicklung einen Schritt voraus zu sein und absehen zu können, wo und mit welchen Maßnahmen das Netz ausgebaut oder intelligenter gemacht werden müsse, so der Verantwortliche bei Netze BW für das Technische Anlagenmanagement Strom/Gas.

Die Sensoren sollen nicht nur im eigenen Konzern zum Einsatz kommen. Sie sollen auch an andere Netzbetreiber vermarktet werden und ihnen helfen, ihr komplettes Verteilnetz schnell und einfach zu digitalisieren, erklärt Oliver Deuschle, der Leiter von Smight.

Mittlerweile ist Smight ein eigener Geschäftsbereich im EnBW-Konzern mit 30 Mitarbeitern, der sich mit Smart-City-Themen beschäftigt. Ursprünglich handelt es sich um ein sogenanntes Corporate Start-up, das 2014 im Rahmen des EnBW-Innovationscampus gegründet wurde.

 
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Dienstag, 15.10.2019, 16:42 Uhr