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Enerige & Management > IT - Neue Hacker-Abwehr für Energieversorger
Bild: Fotolia.com, Dreaming Andy
IT:
Neue Hacker-Abwehr für Energieversorger
Ein speziell auf die Energiebranche zugeschnittenes System zur Abwehr von IT-Angriffen haben Forscher im Projekt Indi entwickelt.
 
Indi steht für Intelligent Intrusion Detection Systems for Industrial Networks und ist ein gemeinsames Projekt der Lausitz Energie Kraftwerke AG (Leag), der Technischen Universitäten Braunschweig und Cottbus-Senftenberg sowie des IT-Unternehmens Genua GmbH.

Die Datennetze der Energieversorger gelten als kritische Infrastrukturen (Kritis) und sind besonders abgesichert - trotzdem gibt es potenzielle Einfallstore für Hacker beispielswiese in Form von Fernwartungszugängen für Dienstleister.

Zur Erkennung von Hacker-Angriffen auf Datennetze werden oft Intrusion-Detection-Systeme (IDS) verwendet, auch Indi basiert darauf. Dabei wird der Datenverkehr im Netz in einer Trainingsphase analysiert, um mit Hilfe von maschinellem Lernen ein mathematisches Modell für den Normalbetrieb zu berechnen. Jegliche Angriffsaktivitäten verursachen von diesem Modell abweichende Spuren und können dadurch erkannt werden. 

Indi verfügt aber über einige Eigenschaften, die speziell auf die Energiebranche zugeschnitten sind: Es analysiert zum Beispiel auch industriespezifische Datenprotokolle, die von herkömmlichen IDS nicht erfasst werden. Bei Energieanlagen steht zudem die absolute Zuverlässigkeit an oberster Stelle. Indi lauscht daher nur passiv dem Datenverkehr, kann aber keinesfalls selbst Daten im Netz versenden.

Das Projekt Indi ist eines von insgesamt zwölf Projekten im Schwerpunkt „IT-Sicherheit für Kritische Infrastruktur“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und hat rund 1,7 Mio. Euro an Fördergelder erhalten. 
 

 
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Dienstag, 18.12.2018, 12:45 Uhr