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Enerige & Management > Niedersachsen - Neue Karten sollen Einstieg in die Geothermie erleichtern
Bild: Fotolia.com, fotolium
NIEDERSACHSEN:
Neue Karten sollen Einstieg in die Geothermie erleichtern
Mit einer Kartenserie für Niedersachsen, die nun online verfügbar ist, soll der Einstieg in die Tiefe Geothermie in dem Bundesland erleichtert werden. 
 
Die Daten stammen vom niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Die Kartenserie zeigt Regionen, die möglicherweise besonders gut für die Gewinnung von Erdwärme aus mehr als 400 Metern Tiefe geeignet sind, teilte das Bergbauamt mit.
 
Die Karten beschreiben rund 135 Mio. Jahre alte Schichten der Unterkreide. Diese enthalten in wenigen hundert bis 1.500 Metern Tiefe wasserdurchlässige Sandsteine, die lokal gute Voraussetzungen für eine Erdwärmegewinnung bieten. In diesen Schichten herrschen Temperaturen von circa 20 bis etwa 55 Grad Celsius.

Die neue Kartenserie weist für Niedersachsen drei Gebiete mit solchen Sandsteinen aus: Im Westen die Region zwischen Bad Bentheim und Meppen, ein weiteres Gebiet von Goldenstedt über Sulingen bis etwa Nienburg sowie im Osten die Region zwischen Celle, Gifhorn und Peine.
 
„Mit unseren neuen Karten schaffen wir Informationsgrundlagen für eine zielgerichtete Suche nach geeigneten Standorten zur Nutzung der tiefen Geothermie“, so LBEG-Präsident Andreas Sikorski.
 
Für die Erstellung der Karten werteten die Experten des LBEG Daten von mehr als 500 Tiefbohrungen in Niedersachsen aus. Die Daten stammen größtenteils aus der Kohlenwasserstofferkundung und -gewinnung. Die Informationen sollen vor allem Kommunen, Planern und Unternehmen helfen, gezielter nach geeigneten Standorten für Geothermieprojekte suchen zu können. Die Karten sind verfügbar unter https://nibis.lbeg.de/cardomap3/?permalink=X9OuBSz  

Geothermische Daten gibt es aber nicht nur für das Bundesland Niedersachsen. Zwei weitere Informationsdienste liefern zum Beispiel bundesweite Daten: Zum einen das geothermische Informationssystem für Deutschland (GeotIS)   sowie die Staatlichen Geologischen Dienste Deutschlands unter infogeo.de   .

 
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