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Enerige & Management > Hamburg - Nord-Länder wollen Wasserstoff voranbringen
Bild: Fotolia.com, ufotopixl10
HAMBURG:
Nord-Länder wollen Wasserstoff voranbringen
Die beiden Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein wollen Norddeutschland zum Zentrum der Wasserstoff-Technologie machen.
 
(dpa) „Wir wollen hier etwas entstehen lassen, das es weltweit nicht gibt“, sagte der Hamburger Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) am 23. Oktober bei der Eröffnung des Internationalen Wasserstoff-Symposiums in Hamburg. Er betonte die Bedeutung der Technologie für die Energiewende: „Wenn man CO2-frei werden will, braucht man Wasserstoff“. 

Derzeit ist nachhaltig produzierter Wasserstoff nach Angaben der Industrie- und Handelskammer Nord noch nicht in größeren Mengen und zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar. Gerade der Norden mit seinem Überschuss an Wind könne das jedoch ändern und damit das wirtschaftliche Nord-Süd-Gefälle aufheben, sagte die Vorsitzende der IHK Nord, Friederike C. Kühn. „Der Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft ist eine große industriepolitische Chance für Arbeitsplätze und Wertschöpfung“, sagte auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) in Hamburg. 

Im Mai verabschiedeten die Regierungschefs von Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern ein Eckpunktepapier zu einer „Norddeutschen Wasserstoff-Strategie“, in dem auch Forderungen an Bundesregierung und EU formuliert sind. Unter anderem müssten Strompreisbestandteile wie Steuern, Abgaben und Umlagen so gestaltet werden, dass grüner Wasserstoff wirtschaftlich und konkurrenzfähig hergestellt werden könne.

 
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Mittwoch, 23.10.2019, 15:31 Uhr