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Enerige & Management > Beteiligung - Nord-Stream-Erweiterung mit Wintershall
Bild: Nord Stream
BETEILIGUNG:
Nord-Stream-Erweiterung mit Wintershall
Die BASF-Energietochter Wintershall will sich an der Erweiterung der Nord-Stream-Gaspipeline durch die Ostsee beteiligen.
 
Im Juni hatten der russische Erdgaslieferant Gazprom und die europäischen Energiekonzerne Eon, OMV und Shell ihre gemeinsame Absicht erklärt, die Nord-Stream-Pipeline, die seit 2011 Erdgas aus Sibirien nach Nordwesteuropa transportiert, um zwei Leitungsstränge zu erweitern. Nun hat sich auch Wintershall dem Konsortium angeschlossen.

Das Unternehmen wolle sich am Ausbau der Kapazitäten für den Transport russischen Erdgases durch die Ostsee zu den europäischen Kunden beteiligen, teilte Wintershall mit. Eine entsprechende Absichtserklärung sei am 31. Juli unterzeichnet worden.

Die Erweiterung soll die Transportkapazität auf der Ostseeroute auf jährlich 110 Mrd. m3 verdoppeln. Die zwei neuen Stränge sollen wie die ersten beiden in Lubmin bei Greifswald anlanden. Von dort wird das Erdgas über die Anschlussleitungen Opal (Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung) und NEL (Nordeuropäische Erdgasleitung) zu den Kunden in West- und Mitteleuropa transportiert. Die Anschlussleitungen müssten ebenso erweitert werden, um die künftigen Nord-Stream-Kapazitäten voll nutzen zu können.

Den Hintergrund der Ausbaupläne bildet die Expertenerwartung, dass der Erdgasverbrauch in Europa ansteigen wird, während die europäische Förderung rückläufig ist. Die Internationale Energieagentur prognostiziert, dass die europäische Gasförderung in nächster Zeit um etwa 2 % pro Jahr abnehmen, der Verbrauch jedoch um 0,6 % pro Jahr wachsen wird.

Wintershall, die Gas- und Ölfördertochter des Chemiekonzerns BASF, ist mit 15,5 % an der 2011 und 2012 in Betrieb genommenen Nord-Stream-Pipeline beteiligt. Weitere Anteilseigner sind Gazprom (51 %) Eon (15,5 %) sowie die niederländische Netzgesellschaft Gasunie (9 %) und der französische Energiekonzern Engie (früher GDF Suez, 9 %). Die Baukosten für die ersten beiden Leitungsstränge wurden offiziell mit 7,4 Mrd. Euro angegeben. BASF und Gazprom arbeiten seit mehr als 20 Jahren beim Bau von Leitungen zur Versorgung Europas mit russischem Erdgas zusammen.

 
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Freitag, 31.07.2015, 17:45 Uhr