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Enerige & Management > Wasserstoff - NRW: Soziale Akzeptanz für Wasserstoff-Wirtschaft fördern
Bild: Fotolia
WASSERSTOFF:
NRW: Soziale Akzeptanz für Wasserstoff-Wirtschaft fördern
Eine breit angelegte Initiative von Verbänden und Stadtwerken will dem Wasserstoff in Nordrhein-Westfalen zum Erfolg verhelfen und dabei den Fokus auf gesellschaftliche Akzeptanz legen.
 
Im bevölkerungsreichsten Bundesland soll Wasserstoff als nachhaltiger Energieträger der fossilfreien Zukunft eine breite zivilgesellschaftliche Rückendeckung erhalten. Zu diesem Zweck hat sich am 11. November die Akteursinitiative "Zukunft Wasserstoff.NRW" gegründet.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben den Landesvertretungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU) auch die Unternehmen Covestro und Gelsenwasser sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Städtetag und die Stadtwerke Düsseldorf. Geld und fachliche Unterstützung bringen die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und die Stiftung Mercator ein.

Strittige Themen in geschützten Foren diskutieren

Ziel der Initiative ist es, über technische und wirtschaftliche Aspekte hinaus die gesellschaftliche Akzeptanz der im Aufbau befindlichen Wasserstoffwirtschaft zu fördern, um mit ihr die Klimaziele bis 2050 zu erreichen. Für eine erfolgreiche ökologisch-soziale Weiterentwicklung sei es nötig, heißt es in einer Mitteilung, relevante und strittige Fragen frühzeitig im "geschützten Raum" von Foren zu diskutieren und mit wichtigem Wissen zum Thema Wasserstoff zu unterfüttern. Das Sekretariat der Initiative ist beim Verein "KlimaDiskurs.NRW" angesiedelt, der Akteure aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringt. Gemäß dessen Leitbild will auch die Wasserstoff-Initiative ihr Anliegen sektorübergreifend und politisch unabhängig voranbringen - und dabei mit anderen Initiativen kooperieren.

Den Erneuerbaren-Ausbaupfad der nordrhein-westfälischen CDU/FDP-Landesregierung zur Absicherung der jüngst präsentierten Wasserstoff-Roadmap hatten Branchenexperten als wenig ambitioniert bezeichnet. Die Dekarbonisierungs- und Wasserstoffpläne blieben "Wunschdenken", solange der wachsende Energieverbrauch nicht durch mehr erneuerbare Erzeugung gedeckt werde, hatte etwa Björn Spiegel, Vizepräsident im Bundesverband Windenergie (BWE), zuletzt kritisiert. Es brauche dreimal so viele Windenergieanlagen in NRW wie bisher, weil Industrie und neue Zukunftsbranchen auf den Feldern Digitalisierung, Elektromobilität und grünen Wasserstoff "deutlich mehr erneuerbaren Strom" benötigten.

 
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