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Enerige & Management > Stromspeicher - Nur wenige Kommunen beantragen Speicher-Förderung
Bild: Jonas Rosenberger / E&M
STROMSPEICHER:
Nur wenige Kommunen beantragen Speicher-Förderung
Das Solarspeicher-Programm in Rheinland-Pfalz soll helfen, den Strombedarf des Landes bis 2030 vollständig aus regenerativen Quellen zu decken.
 
Seit dem Start des rheinland-pfälzischen Solar-Speicher-Programms im Oktober 2019 wurden insgesamt 1.529 Förderanträge gestellt. Das geht aus einer Mitteilung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten hervor. Zielgruppen sind Privathaushalte und Kommunen, die Anreize erhalten sollen, Photovoltaikanlagen zusammen mit Batteriespeichern zu installieren.

„Dass von den mehr als 1.500 Anträgen nur fünf von Kommunen stammen, mag verwundern“, meint Umweltministerin Ulrike Höfken (Bündnis 90/Die Grünen). Das liege aber daran, dass die Planungsprozesse der Kommunen erheblich aufwändiger und länger seien als bei den Privathaushalten. So müssten kommunale Gremien beteiligt, Beschlüsse gefasst und entsprechende Finanzmittel in den kommunalen Haushalten berücksichtigt werden. Außerdem müssten die Entscheider gründlich überlegen wo und in welcher Dimensionierung PV-Anlagen und Speicher am effizientesten installiert und eingesetzt werden könnten.

Höfken verwies darauf, dass die Energieagentur Rheinland-Pfalz bei diesen Fragen Unterstützung anbietet. Die Kommunen könnten gezielte Hilfe bei der Antragstellung in Anspruch nehmen, beispielsweise bei den geforderten Wirtschaftlichkeitsberechnungen oder auch bei der Klärung technischer Fragen rund um Speicher und Photovoltaik

Das rheinland-pfälzische Speicher-Programm stellt 1,65 Mio. Euro an Fördermitteln für Privathaushalte zur Verfügung. PV-Batterien werden mit 100 Euro pro Kilowattstunde nutzbarer Speicherkapazität unterstützt. Sie müssen aber mit einer neuinstallierten Photovoltaik-Anlage mit mindestens 5 kWp verbunden sein. Der Zuschuss ist allerdings auf maximal 1.000 Euro pro Vorhaben begrenzt.

Bei Kommunen beträgt die Förderung ebenfalls 100 Euro pro Kilowattstunde nutzbarer Speicherkapazität, ist jedoch auf 10.000 je Vorhaben begrenzt. Die Batterien müssen mindestens eine Speicherkapazität von 10 kWh haben. Die Mindestgröße der PV-Anlage beträgt 10 kWp.

Nach Angaben des Umweltministeriums in Mainz hat die Energieagentur Rheinland-Pfalz bislang 891 Anträge bearbeitet und 791 positive Förderbescheide versendet.

 
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