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Enerige & Management > Unternehmen - Phoenix Solar gibt O&M-Geschäft ab
Bild: Fotolia.com, itestro
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Phoenix Solar gibt O&M-Geschäft ab
Die Phoenix Solar AG hat ihre Aktivitäten im Bereich der Betriebsführung und -wartung (O&M) in Europa an die SMA Solar Technology AG verkauft.
 
„Mit unserer strategischen Ausrichtung auf Asien und die USA war die Betreuung großer Solarparks in Europa nicht mehr gut zu vereinbaren“, sagte Bernd Köhler, Vorstandsvorsitzender von Phoenix Solar, am 6. August. Die Geschäftseinheit mit Sitz in Ulm habe in diesem Rahmen keine strategische Perspektive mehr gehabt. In den USA und in Asien soll der Bereich der Betriebsführung und -wartung hingegen „eher noch ausgebaut werden“. Der Verkaufserlös wird zur Schuldentilgung und zur Stärkung des operativen Kerngeschäfts verwendet, kündigte das Unternehmen an, das sich vom Anlagenprojektierer zum Photovoltaik-Systemanbieter weiterentwickelt hat. Die Wirksamkeit des Verkaufs ist den Angaben zufolge noch von einzelnen Voraussetzungen abhängig, die innerhalb der nächsten Wochen erfüllt werden sollen.

Darüber hinaus gab das Unternehmen bekannt, dass die für das Geschäftsjahr 2014 erwarteten Ziele voraussichtlich verfehlt werden. Unter anderem wegen Verzögerungen bei geplanten Auftragseingängen in den USA wird mit einem Umsatzrückgang von 35 bis 50 % gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 70 bis 100 Mio. Euro gerechnet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wird in einem Korridor zwischen 0 und 3 Mio. Euro erwartet (2013: Verlust in Höhe von 1,4 Mio. Euro) und beinhaltet den Erlös aus dem Verkauf des O&M-Geschäfts, heißt es aus dem bayerischen Sulzemoos.

Für den Wechselrichter-Hersteller ist die „Übernahme von Betriebsführungs- und Wartungsdienstleistungen für Photovoltaikkraftwerke ein wichtiger Treiber der Wachstumsstrategie im Service“, betonte SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. Nachdem dieses Geschäftsfeld bereits im vergangenen Jahr mit 200 MW in Nordamerika aufgebaut worden sei, könne durch den Erwerb des O&M-Geschäfts von Phoenix Solar nun der volumenstarke europäische Markt erschlossen werden. Auch die hessische SMA-Gruppe hatte zuletzt wegen der angespannten Lage auf dem Photovoltaikmarkt ihre Geschäftsprognose für das laufende Jahr nach unten korrigiert. Im Geschäftsjahr 2013 hatte der Weltmarktführer für Solarstrom-Wechselrichter erstmals in der Firmengeschichte einen hohen Jahresfehlbetrag verbucht.

 
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Mittwoch, 06.08.2014, 14:53 Uhr