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Enerige & Management > Unternehmen - Phoenix Solar in Schieflage
Bild: Fotolia.com, anweber
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Phoenix Solar in Schieflage
Die finanziell angeschlagene Phoenix Solar AG erhält Rückendeckung von ihrem Bankenkonsortium. Zu diesem Zeitpunkt kündigt der Vorstandsvorsitzende Bernd Köhler an, das Unternehmen Ende 2014 zu verlassen.
 
Die bestehende Finanzierung wurde bis Ende September 2016 verlängert, teilte der Photovoltaik-Systemanbieter am 4. November mit. Der Finanzierung mit einem Volumen von insgesamt rund 116 Mio. Euro liege „eine revidierte Unternehmensplanung zugrunde, die auch für das laufende Geschäftsjahr geringere Umsatzerlöse und Ergebnisse einschließt als bislang erwartet“. Das Unternehmen geht davon aus, dass im Geschäftsjahr 2014 nur 45 bis 55 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet werden und nicht wie ursprünglich angenommen 70 bis 100 Mio. Euro. Zudem rechnet man nicht mehr mit einer schwarzen Null, sondern einem negativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 3 und 4 Mio. Euro. In dieser Prognose ist ein positiver Sondereffekt aus dem Verkauf der europäischen Aktivitäten im Bereich der Betriebsführung und -wartung (O&M) an die SMA Solar Technology AG ebenso enthalten wie Aufwendungen für weitere Restrukturierungsmaßnahmen, heißt es aus dem oberbayerischen Sulzemoos.

Das vergangene Geschäftsjahr 2013 hatte Phoenix Solar mit einem Verlust von 1,4 Mio. Euro bei einem Umsatz in Höhe von 141,2 Mio. Euro beendet. Die Pläne im Rahmen der Umstrukturierung, in Deutschland neue Geschäftsmodelle im Bereich Eigenheim umzusetzen, sind den Angaben zufolge inzwischen wieder aufgegeben worden. Das Unternehmen will sich künftig auf das internationale Projektgeschäft, vor allem in Asien und den USA, konzentrieren.

Wie Phoenix Solar weiter mitteilte, wird der Vorstandsvorsitzende Bernd Köhler seinen zum 31. Dezember 2014 auslaufenden Vertrag nicht verlängern und das Unternehmen verlassen.

 
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Dienstag, 04.11.2014, 15:20 Uhr