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Enerige & Management > Unternehmen - Phoenix Solar ist insolvent
Bild: ty, Fotolia
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Phoenix Solar ist insolvent
Das Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar muss Insolvenz melden. Das Unternehmen konnte eine kurzfristige Forderung eines US-Kunden in Millionenhöhe nicht mehr bedienen.
 
Ein großer Kunde aus den USA wollte kurzfristig rund 8 Mio. Euro, teilte Phoenix Solar mit Sitz in Sulzemoos bei München mit. In der Pflichtmitteilung des Solarhauses heißt es, dass, "nach Ziehung von projektbezogenen Akkreditiven" durch einen großen US-Kunden der Phoenix Solar Inc. - der Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG in den USA - die Muttergesellschaft Phoenix Solar AG mit Erstattungsansprüchen der ausstellenden Banken in gleicher Höhe konfrontiert ist.

Dies übersteige jedoch die finanziellen Möglichkeiten der Phoenix Solar und führe daher zur Zahlungsunfähigkeit und zwinge den Vorstand, Insolvenz anzumelden. Der Vorstand wird laut dem Unternehmen im Laufe der kommenden Woche beim zuständigen Amtsgericht München einen Insolvenzantrag stellen. "Versuche der Unternehmensführung, mit dem erwähnten US-Kunden und dem Bankenkonsortium in Deutschland zu einer Lösung zu kommen, blieben erfolglos."

Damit rutschte ein weiteres großes deutsches PV-Unternehmen in diesem Jahr in die Pleite. Anfang des Jahres hatte zuvor Solarworld einen Insolvenzantrag stellen müssen.

Indes kam die jetzige Pleite von Phoenix Solar nicht ganz überraschend. Phoenix Solar schreibt schon seit geraumer Zeit Verluste. 2016 verbesserte sich zwar das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 0,6 Mio. Euro, das erste positive operative Ergebnis seit 2010. Das Finanzergebnis in Höhe von - 4,3 Mio. Euro blieb jedoch weiterhin negativ. Das Ebit im ersten Halbjahr 2017 betrug - 7,0 Mio. Euro.

Was das Systemhaus im Oktober noch zuversichtlich stimmte, waren die Auftragsbücher: Phoenix Solar hat eine Projektpipeline von rund 600 MW und einem freien Auftragsbestand von 225 Mio. Euro in den Büchern stehen.

 
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Dienstag, 12.12.2017, 09:23 Uhr