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Enerige & Management > Elektromobilität - Post baut deutlich mehr Streetscooter
Bild: Streetscooter
ELEKTROMOBILITÄT:
Post baut deutlich mehr Streetscooter
Die Post weitet die Fertigung ihres elektrischen Transportfahrzeuges erheblich. Ob es zum Verkauf an Dritte kommt, ist nach wie vor offen.
 
Die Deutsche Post DHL-Gruppe wird in diesem Jahr die Produktion ihres eigenen Elektrotransporters kräftig ausweiten. Gegenüber E&M bestätigte die Konzernzentrale in Bonn, dass im Verlaufe dieses Jahres die Fertigung von bis zu 10 000 Streetscootern, so der Markename, vorgesehen ist. Im vergangenen Jahr sind rund 2 000 Fahrzeuge dieses wendigen E-Transporters, der eigens für die Brief- und Paketzustellung entwickelt worden ist, in den ehemaligen Talbot-Bombardier-Werken in Aachen montiert worden.

Bei der spannenden Frage, ob der Streetscooter künftig auch an externe Nutzer wie Botendienste, Handwerks- oder Busbetriebe und kommunalen Fuhrparks verkauft wird, hält sich die Deutsche Post allerdings nach wie vor bedeckt: „Das können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen beziehungsweise werde wir zu gegebener Zeit mitteilen“, heißt es auf eine E&M-Anfrage. Sollte die Post in das Autogeschäft einsteigen, müsste das Unternehmen auch langfristige Garantien für Ersatzteile übernehmen. Anscheinend hat die Post noch keine Lösung für diese Frage gefunden.

Immerhin arbeitet die Streetscooter GmbH, eine Ausgründung der RWTH Aachen, die die Deutsche Post Ende 2014 komplett übernommen hat, an der Entwicklung weiterer Fahrzeuge. Anfang kommenden Jahres soll ein „großes Paketfahrzeug“ vorgestellt werden.
 

 
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Freitag, 24.02.2017, 15:09 Uhr